Schulerweiterung verzögert sich

von Redaktion

Warten auf Genehmigung durch Aufsichtsbehörde – Kämmerer Berndl nennt 10,76 Millionen Euro Kosten

Brannenburg – Die Baumaßnahme zur Erweiterung der Grund- und Mittelschule soll nach aktuellen Informationen im Juni 2026 starten. Insgesamt liegen die geschätzten Baukosten für den dreistöckigen Anbau bei 10,76 Millionen Euro, auf die Gemeinde Brannenburg entfallen rund 4,85 Millionen Euro.

In der letzten Gemeinderatssitzung des Jahres stellten Kämmerer Roland Berndl und Franz Grießl vom Bauamt die Eckpunkte der aktuellen Planung vor. Aufgrund von Verzögerungen durch die schulaufsichtliche Genehmigung wird sich leider auch der Baubeginn verschieben, erläuterte Berndl.

Anträge liegen
bei der Regierung

Die Anträge für das Förderverfahren liegen derzeit zur Bearbeitung bei der Regierung. Insgesamt habe sich in den letzten Monaten bei den Planungen kaum etwas verändert. Der Erweiterungsbau für zusätzliche Klassenzimmer und Gruppenräume wird sich im Westen an das bestehende Schulgebäude anschließen, wodurch auch eine Verlegung des angrenzenden Weges notwendig ist. Der Glasanteil der Fassade wurde etwas reduziert, auf dem mit acht Prozent geneigten Blechdach ist die Installation einer Photovoltaikanlage vorgesehen, informierte Grießl.

Bauliche Entscheidungen werden weiterhin ausschließlich in der Schulverbandsversammlung der Gemeinden Brannenburg, Flintsbach und Nußdorf getroffen. Bezüglich der Ganztagsflächen soll mit dem Schulverband eine Kostenerstattungs- und Durchführungsvereinbarung abgeschlossen werden.

Die aktuelle Baukostenberechnung inklusive einer Puffersumme liegt bei 10,76 Millionen Euro. An staatlichen Förderungen sind 5,17 Millionen Euro beantragt, im Prüfungsverfahren der Zuwendungsstelle sind aber noch Abweichungen möglich, so der Kämmerer. Für die Restsumme ist hauptsächlich die Gemeinde Brannenburg zuständig, auf die ein Anteil von 4,85 Millionen Euro zukommt, begründet durch den Ganztagsanteil und den Anteil von fast 85 Prozent im Schulverband. Die verbleibende Summe tragen die Gemeinden Nußdorf und Flintsbach anteilig ihrer Schülerzahlen. Als Baubeginn wurde Juni 2026 anvisiert, im November oder Dezember 2027 wird mit der Fertigstellung des Anbaus gerechnet.

Zusätzliche Parkplätze
sind möglich

Diskutiert wurde in der Sitzung auch die Parkplatzfrage am Schulzentrum. Durch die Einziehung eines Flurstücks könnten am Caspar-Filser-Weg zusätzliche Stellflächen geschaffen werden. Um die teils problematische Situation durch „Elterntaxis“ besser zu koordinieren, sollte überlegt werden, ob die Zu- und Abfahrt dafür entsprechend beschildert werden könnte, hieß es aus dem Gemeinderat. Entscheidungen über die Parkplatzgestaltung werden erst zu einem späteren Zeitpunkt getroffen.

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