Unter dem Hammer für den Nachwuchs

von Redaktion

Christbaumversteigerung der Musikkapelle in Bad Feilnbach – Tradition am Stephanitag

Bad Feilnbach – Die Christbaumversteigerung der Musikkapelle Bad Feilnbach gehört zur absoluten Muss-Veranstaltung am Stephanitag. Die ungebrochene Beliebtheit bekundeten zahlreiche Mitglieder sowie Freunde und Gönner des Kulturträgers unterm Wendelstein im Saal beim Kistlerwirt. Als Auktionator fungierte heuer Vitus Reger, Vorsitzender des Musikvereins, anstelle von Robert Gsinn, der gesundheitlich verhindert war.

Unter dem Leitspruch „Zum Ersten, Zweiten, Dritten und Letzten“ wechselte so mancher Gegenstand bei entsprechendem Höchstangebot seinen Besitzer. Dazu gehörten handwerklich gefertigte Schemel, Stiefelzieher, ein Starenhäuschen sowie manch anderes Kunstwerk aus edlem Holz. Begehrt waren ebenso Werkzeug, Holzbriketts, Jausenbrettl, Gutscheine, Äpfel, Orangen, Schnäpse und Liköre, Honig, Überlebenspakete und andere Bad Feilnbacher Qualitätsprodukte.

Wichtigstes und wertvollstes Stück war nach gutem Brauch der Christbaum, den hauptsächlich Bad Feilnbacher Gewerbebetriebe und örtliche Vereine ersteigerten und anschließend an den Musikverein zurückgaben. Als Dankeschön durfte der Ersteigerer eines jeden Christbaums die Feilnbegga Musi zu einem Marsch seiner Wahl dirigieren. Ein glücklicher Christbaumerwerber nutzte die Gelegenheit, den Taktstock zur Bayernhymne führen zu dürfen.

Der Erlös der Aktion kommt traditionsgemäß der musikalischen Nachwuchsförderung sowie zur Bewältigung vieler Aufgaben zum Erhalt und zur Pflege der niveauvollen Qualität der Musikkapelle Bad Feilnbach zugute.

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