Bereichernde Volksmusik in Flintsbach

von Redaktion

100 Besucher von Stimmung und Musik beeindruckt

Flintsbach – Seit 57 Jahren ist der Dreikönigsgottesdienst zum Fest „Erscheinung des Herrn“ mit alpenländischer Volksmusik in der Pfarrkirche St. Martin Flintsbach schon Tradition. Ins Leben gerufen wurde er von Josef Wieland d.Ä., jahrzehntelang Mitglied der Inntaler Sänger und Kirchenpfleger, sowie dem damaligen Flintsbacher Pfarrer Josef Rosenegger. Heuer war der Gründer Sepp Wieland – unfallbedingt – erstmals nicht persönlich dabei. Er wurde von seinem Sohn Martin sehr kompetent vertreten. Und es folgte gleich eine Umstellung im Ablauf. Vor dem Dreikönigsgottesdienst stellte Martin Wieland das Dreikönigssingen mit dem Schwarzberger Familiengsang (Inzell), der Innsaiten Musi, den Flintsbacher Bläsern, dem Kirchenchor St. Martin unter Leitung von Regina Sprinzing sowie Matthias Dachauer an der Orgel. Nach der Begrüßung moderierte er das Dreikönigssingen zwischen den musikalischen Darbietungen, mit Texten aus und um Dreikönig.

Martin Wieland verstand es, in der reich geschmückten Rokokokirche St. Martin eine Art Meditation aufkommen zu lassen, die die Musik noch intensiver spüren ließ. Kaum war der Beifall der 100 Kirchenbesucher verklungen, begann der Gottesdienst mit den vorgenannten Musikgruppen und dem Kirchenchor. Eingeleitet mit dem Orgeleinspiel von Matthias Dachauer und dem folgenden kräftigen Volksgesang „Ein Stern ist aufgegangen“ war der Rahmen für den festlichen Wortgottesdienst geschaffen. Organisator Martin Wieland verstand es, die Gesangs- und Musikgruppen in das Gottesdienstgeschehen harmonisch einzubinden. Es begann der „Schwarzberger Familiengsang“ mit dem Lied „Oh kommt und lasst uns singen all“. Zwischen den beiden Lesungen (Lektor Lothar Heusler) erklang das Stück „a Weis für d´Liesi“, gespielt von der „Innsaiten Musi“. Nach dem Evangelium und der Ansprache von Wortgottesdienstleiterin Irmingard Weiner regten die „Flintsbacher Bläser“ zur Meditation mit einem getragenen Stück zum gedanklichen Innehalten an. Zum Lobpreis sang der Kirchenchor St. Martin ein adventliches Stück aus dem Repertoire von Hans Berger.

Die Flintsbacher/Fischbacher Sternsinger überreichten danach ihre gesammelten Gaben in Höhe von 5.000 Euro für die Aktion des Kindermissionswerks „Kinder in Not“ Mission Afrika. Irmingard Weiner bedankte sich zum Ende des Gottesdienstes bei den Musikern und Sängern, die sich kostenlos in den Dienst der guten Sache gestellt hatten, ehe die „Flintsbacher Bläser“ abschließend ein festliches Stück spielten.

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