Raubling – Der beliebte Liedermacher, Kabarettist und Schauspieler Roland Hefter gastierte bereits zum zweiten Mal im „Huberwirtssaal“, um dort ein Benefizkonzert für den Verein „Hilfe für behinderte Kinder und Jugendliche im Inntal“, kurz „Inntalhilfe“, zu geben. Der Erlös wird komplett zur Unterstützung bedürftiger Familien durch den Verein verwendet.
Herbert John, Vorsitzender der Inntalhilfe, gab bei der Begrüßung seiner Freude Ausdruck und erklärte: „Ausverkaufte Vorstellung, das ist ein Riesenerfolg, aber der größte Erfolg ist, dass Roland Hefter für das Benefizkonzert spontan zugesagt hat!“
Roland Hefter präsentierte „A bisserl Best of und weniger Bekanntes der vergangenen 30 Jahre“ in Abwechslung von Gesang und Erzählungen, wie es eben nur er vermag. „I schmeiß mi weg“, lachte er selbst über manche seiner Jugendstreiche, und das Publikum machte es ihm nach. Erst recht, als er verriet, wie er im Thermomix Kleister angerührt hat.
„Es werd scho no“ war sein Einstandslied. Er grinste, dass dies wohl die Fans des TSV 1860 München dauerhaft begleiten würde. Auf das Lied „Du bist net die Nummer 1“ folgte ein Witz über einen Playboy und einen Pfarrer. Aus seiner Jugendzeit habe er in Erinnerung, dass er von seiner Mutter zum Aufwischen eine wollene Unterhose von der Oma bekommen hatte: „Brrr“. „Heute kann man diese Unterwäsche wohl höchstens als Zahnseide verwenden“, frotzelte er, worauf schallendes Gelächter folgte.
Im Inntal gefalle es ihm so gut, dass er auf der Bühne mit einer Wohnung, beispielsweise in Neubeuern, liebäugelte. „So am Marktplatz mit 40 bis 50 Quadratmeter, wo man auf den Bäcker schauen könnte“, schwärmte er. „Wenn jemand etwas weiß, dann sagt mir bitte Bescheid, wir sind ja jetzt im Verein „Inntalhilfe“ verbunden, da ich ab sofort auch Mitglied bin.“
Nach mehreren Zugaben bildete „Alice bring mir no a Helles“, nach der Melodie „Tür an Tür mit Alice“, den krönenden Abschluss des Benefizkonzertes und erntete kaum enden wollenden Beifall. ru