Obing – 22 Sitzplätze befinden sich im Inneren des Wirtshauses, rund 30 im Außenbereich. Am 1. März folgt der Startschuss für die „SeeOim“ und die beiden Pächter arbeiten bereits eifrig auf eine gelingende Neueröffnung hin. Die Idee: „Kulturelle und kulinarische Peaks setzen.“
Regional und
saisonal im Fokus
Der Grundgedanke in der Kulinarik, erklärt Seppi kurz und knapp zum Konzept, sei eine bodenständige Karte mit bayerischen Gerichten. Lieber weniger Auswahl und dafür saisonal und regional gehaltene Speisen mit Produkten aus der Umgebung laute die Devise.
Zusätzlich schweben dem 41-Jährigen eine ganze Reihe an bunten Veranstaltungen vor: ein Minigolf-Turnier fürs ganze Dorf, Konzerte auf der Terrasse des Biergartens unter den schattigen Kastanienbäumen, ein Wine-Tasting mit Gänge-Menü, gemütliche Grillabende, die die Gäste bei einem Drink an der Feuerstelle mit rundum leuchtenden Lampions an den Bäumen ausklingen lassen. Neben der Minigolf-Anlage sollen weitere Spielmöglichkeiten für Kinder entstehen.
Die zwei Obinger freuen sich auf die neue Herausforderung in ihrer Heimatgemeinde. Seppi Ober arbeitete bislang als Chemielaborant in einer ganz anderen Branche und wollte sich schon länger beruflich verändern. Mit der „SeeOim“ wird dieser Traum nun Wirklichkeit.
Mit dem Ort sind sie stark verwurzelt, lassen sich bei der Kommunalwahl auch für den Gemeinderat aufstellen. Carina Ober setzt sich für den Gartenbauverein ein und ist in der Kirche aktiv. In ihrer Freizeit sucht sie gerne das Stuntwerk Trostberg zum Bouldern auf, während Seppi Ausgleich in der Musik mit seiner Band findet. Carina wird künftig die Küche der „SeeOim“ übernehmen: Als gelernte Köchin weiß die 37-Jährige, wie sie die Herzen der Gäste schneller schlagen lassen kann. Gulaschsuppe und Currywurst mit Pommes werden genauso einen Platz auf der Speisenkarte finden wie saurer Knödel-Salat oder Teufelstoast.
Eine wahre Herzensangelegenheit wird der Schaschlik-Topf. Denn der erinnert an ihre vor zweieinhalb Jahren verstorbene Schwiegermama Rosemarie, deren kulinarische Köstlichkeiten nicht nur in der Familie ein Hit waren. Das Schaschlik wird also eine Art „Vermächtnis der Rosemarie“ darstellen.
Familienfreundlichkeit wird bei den neuen Wirtsleuten großgeschrieben. Carina als Mama von drei Töchtern ist es wichtig, alle mit offenen Armen zu begrüßen. „Bei uns ist jeder willkommen. Sowohl Gäste als auch Angestellte, egal welcher Altersgruppe, dürfen die Kinder selbstverständlich mitnehmen.“
Das Personal besteht aus hiesigen Personen aus dem Bekannten- und Freundeskreis von Seppi und Carina. „Das gibt eine gute Mischung“, sind die beiden überzeugt. Damit steht der Neueröffnung zum März wohl nichts mehr im Wege. Spätestens nach Ostern Mitte April wird auch der Nostalgie-Minigolf-Platz seine Pforten öffnen.