Aschau – Schier unerschöpflich schien das Repertoire der Musikkapelle Aschau bei ihrem Jahreskonzert in der Hohenaschauer Festhalle vor vollem Haus.
Den Anfang machte der Bläsernachwuchs unter Leitung von Lothar Beyschlag: Souverän, strahlend und mit viel Rhythmusgefühl spielten sich die jungen Bläser mit „Transformers“ (arrangiert von Alexander Pfluger), mit „Pirates of the Caribbean“ und dem flotten „Shut up & Dance“ (beide arrangiert von Michael Sweeney) und dem Queen-Song „Bohemian Rhapsody“, arrangiert von Johnnie Vinson, in die Herzen der Zuhörer.
Michael Morgott
dirigiert
Danach hatte die Musikkapelle ihren Auftritt: Unter dem Dirigat von Michael Morgott, der viel mit Mimik und Gesten agierte, blühten die Bläser und Schlagwerker sichtlich auf. Auch Klassik kann die Musikkapelle, was sie mit dem Marsch „Telefunken“ von Johannes Evert und der Walzer-Ouvertüre „Wiener Blut“ von Johann Strauß, arrangiert von Fritz Neuböck, unter Beweis stellte. In die griechische Mythologie tauchte das Publikum mit „Cassiopeia“ von Carlos Marques, einem Werk für symphonisches Blasorchester ein. Schwungvoll geriet die „Archivisten Polka“ von Markus Nimmervoll.
Nach den Ehrungen (siehe Kasten) ging es musikalisch flott weiter. Der schmissige Konzertmarsch „Arsenal“ von Jan van der Rosst und das bezaubernde Medley aus dem „Billy Joel Songbook“ bewegte die Zuhörer sichtlich. Weiter ging es mit „Titanic“ von James Horner – Filmmusik zum Schwelgen und Träumen.
Zum Finale setzte die Musikkapelle ein Ausrufezeichen: Das energiegeladene Stück „Baba Yetu“ von Christopher Tin, arrangiert von Henk Ummels, suggerierte ein musikalisches Feuerwerk. Nach langem Applaus verabschiedeten sich die Musikanten mit ihrer traditionellen Zugabe, dem „Aschauer Lied“.
Schon zur Begrüßung hatte Aschaus Bürgermeister Simon Frank gesagt, dass die Klänge der Musikkapelle die Herzen füllen und lange durch das neue Jahr tragen mögen. Ein Wunsch, den die Musikkapelle nur zu gern erfüllte und den das Publikum gut gelaunt mitnahm.