Polka, Marsch und Robbie Williams

von Redaktion

Erfolgreiches Neujahrskonzert der Halfinger Blasmusik – Dirigent Sepp Berger hört auf

Halfing Eine bis auf den letzten Platz besetzte zum Konzertsaal umdekorierte Heinrich-Beslmeisl-Halle konnte der Vorstand der Halfinger Blasmusik, Gottfried Aicher, mit großer Freude begrüßen. Nach dem obligatorischen Einmarsch der Musikanten konnte er die Ehrengäste, darunter viele Gemeinderäte, die Geistlichkeit und auch viele Freunde der Blasmusik willkommen heißen.

In seiner Rede ließ er anklingen, dass die Probensituation für die Blasmusik momentan nicht einfach ist, es aber trotzdem gelungen ist, ein sehr ansprechendes Programm für diesen Konzertabend zusammenzustellen.

Schwungvoll begann der Abend dann mit dem Marsch der Galaxien von Markus Nentwich, bei dem die Trompeter gefordert waren. Die neue Polka Grenzenlos, komponiert von Tobias C. Roggors, ließ Musikanten und Publikum gleichermaßen grenzenlos träumen. Blaues Gitter, Rotes Kreuz, ein Marsch mit ungewöhnlichem Namen und genauso ungewöhnlich im Rhythmus begeisterte. Kurt Gäble komponierte die Perger Polka für die Gemeinde Perg in Oberösterreich, die sich aber auch in der Gemeinde Halfing gut anhörte. Das letzte Stück vor der Pause war etwas Besonderes. Den Florentiner Marsch von Julius Fucik kennt wohl fast jeder. Im Arrangement von Mnozil Brass hörte er sich aber mal etwas anders an. Griechische und spanische Elemente und ein bisschen Komödie lockerten den Marsch auf.

Nach der Pause wurden die Musikanten und Musikantinnen mit dem Stück On Stage von Peter Riese alle einzeln von Lisa Hartl, die auch durch das Programm führte, vorgestellt. Tradition ist es schon beim Neujahrskonzert, dass Simone und Manfred Kupsa ihr Gesangstalent zeigen.

Mit Things von Robbie Williams, komponiert von Bobby Darin, begeisterten sie das Publikum. Eric Morena arrangierte Gentleman of Music mit Melodien von Tom Jones und Neil Diamond. Mit dem Titel des nächsten Stückes, Korobeiniki, konnten die wenigsten etwas anfangen.

Als Lisa Hartl aber in ihrer Ansage erklärte, dass es sich um die Tetris-Melodie handelt, ging ein großes Aha durch den Saal. Nach Südamerika entführte Mexicana von Thierry Deleruyelle. Simone Kupsa brillierte zum Schluss mit Son of a Preacher Man von John Hurley.

Ohne Zugaben entließ das begeisterte Publikum die Musikanten natürlich nicht. Besonders war auch, dass dieses Konzert das letzte unter der Leitung von Sepp Berger war, der den Dirigentenstab an den Vorstand Gottfried Aicher zurückgab. An wen der ihn weitergibt, ist momentan noch ungeklärt, also wer Interesse hat, gerne beim Vorstand melden. Als Zugabe wurde deshalb Servus Habedere, bekannt von der Gruppe DeSchoWieda, gespielt.

Hier konnte die Gesamtbesetzung ihr Gesangstalent zeigen. Eine Überraschung für den scheidenden Dirigenten war der Marsch 1000 Dank, den die Mitglieder der Halfinger Blasmusik als Ständchen ihrem gerührten Berger Sepp darbrachten. Beendet wurde dieser gelungene Konzertabend mit dem Radetzky-Marsch. Nach der Tombola, bei der es wieder viele schöne Preise zu gewinnen gab, wurde noch bis spät in die Nacht an der Bar gefeiert. Noch mal möchte sich die Halfinger Blasmusik bei allen Besuchern des Neujahrskonzertes bedanken. Obermayr

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