Vergessene Rituale zu einem besonderen Tag

Preanerhut, Wachsstöckl, Rosenkranz und Lichtmesskerzen gehörten im 19. Jahrhundert zur Ausstattung einer Bäuerin. Kerzen wurden vor allem an Lichtmess abgebrannt und wenn ein Gewitter nahte. Foto oberkandler

Preanerhut, Wachsstöckl, Rosenkranz und Lichtmesskerzen gehörten im 19. Jahrhundert zur Ausstattung einer Bäuerin. Kerzen wurden vor allem an Lichtmess abgebrannt und wenn ein Gewitter nahte. Foto oberkandler

Lichtmess war früher einer der wichtigsten und abergläubischsten Tage im Jahr. Heimatforscher berichten von alten Bräuchen im Chiemgau wie dem „Russisch Roulette“ mit Kerzen oder Wachskugeln mit Schießpulver gegen Wundbrand sowie von der harten Dienstbotenzeit.

von Klaus Oberkandler

Traunstein/Chiemgau – Mariä Lichtmess war in den letzten Jahrhunderten einer der wichtigsten Tage im bäuerlichen Jahreslauf. Am 2. Februar endete nicht nur die Weihnachtszeit und es begann das bäuerliche Dienstjahr; es wurden auch viele Bräuche gepflegt, die teils heidnischen, teils christlichen Urs

Samstag, 31. Januar 2026

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