Höslwang – In der Jahreshauptversammlung des Feuerwehrvereins Höslwang berichtete Kommandant Bernhard Stockmeier von 29 geleisteten Einsätzen, darunter waren fünf Brände. Weiterhin wurde bei vier Verkehrsunfällen Hilfe geleistet. In Summe waren es über 1.000 Einsatzstunden.
Zehn Monatsübungen wurden durchgeführt, mehrere Kameraden waren im Atemschutzübungsstollen in Kufstein. Ein Gruppenführer und ein Gerätewart wurden in der Feuerwehrschule ausgebildet. Stark ist weiterhin die Jugendgruppe. Die modulare Truppmannausbildung soll gemeinsam mit der Feuerwehr Eggstätt durchgeführt werden.
Der Stromausfall in Berlin ist in aller Munde. Höslwang ist mit einer Notstromeinspeisung für das Feuerwehrhaus vorbereitet. Dieses dient dann als sogenannter Leuchtturm, also erste Anlaufstelle für die Bürger in Notlagen. Das benachbarte Pfarrheim ist als Aufenthaltsbereich und zur Versorgung geplant. Für 25 Jahre aktiven Feuerwehrdienst erhielt Johann Schuster das Feuerwehrehrenzeichen in Silber. Kreisbrandinspektor Franz Hochhäuser und Kreisbrandmeister Manfred Gierlinger überbrachten die Auszeichnung.
Neben der Fahrzeugweihe in Halfing wurden noch die Jubiläen der Feuerwehren in Amerang und Vogtareuth besucht, berichtete Schriftführer Ralph Schachner. Auch sportlich war das Jahr erfolgreich, Siege beim Otto-Weinberger-Gedächtnisturnier und beim Saugschlauch-Kuppel-Wettbewerb in Amerang eingefahren. Highlights des Jahres waren das eigene 150-jährige Jubiläum und der Staatsempfang in der Residenz München. Kassenprüfer Günter Eder bescheinigte Kassier Peter Fortner eine einwandfreie Kassenführung, die Entlastung durch die Versammlung erfolgte einstimmig.
Turnusmäßig standen die Wahlen der Vorstandschaft auf der Tagesordnung. Thomas Maier gab das Amt des Zweiten Vorsitzenden ab und als Nachfolger wurde Josef Schachner gewählt. Wiedergewählt wurden Johann Stübl zum Ersten Vorsitzenden, Peter Fortner als Kassier und Ralph Schachner als Schriftführer. Als Fähnriche repräsentieren weiterhin Peter Weiß, Johannes Fortner und Johann Daxenberger den Verein. stü