Wer gestern die Bettelhochzeit der Jungbauernschaft Pfraundorf verpasst hat, dem ist wirklich ein einmaliges Faschingsspektakel durch die Lappen gegangen. Denn wann steht schon mal ein Misthaufen im Zentrum einer Trauung? Eine neu aufgelegte Brauchtumspflege zog um die 1.000 Zuschauer in ihren Bann – eine Faschingsgaudi der Spitzenklasse, bei der sich die Braut „Petra Dunkelberger, Schluckspechtin aus dem untergrünen Tal der Schande“ alias Peter Hellthaler, und Bräutigam „Herbert Wolfram, Kräuter-Italiano, Weberknecht aus Bratzlhausen“ alias Marinus Rechenauer das Ja-Wort beziehungsweise „Ich muss“ gaben. Dabei ist „Spektakel“ für die Trauung auf dem Misthaufen noch untertrieben, was auch für den anschließenden Faschingsumzug mit 14 Motivwägen gilt. Neben der großen Schar an „Verwandtschaft“ hatten sich auch die beiden Ochsen „Wastl“ und Robin“ aus dem Münchner Umland auf den Weg gemacht, um das „Brautpaar“ in der Hochzeitskutsche zur Hochzeitsfeier im Festzelt zu ziehen. Wie dort die Feierlichkeiten verliefen und noch viel mehr lesen und sehen Sie in unserer nächsten Ausgabe. Fotos Ruprecht