Großholzhausen/Raubling – In der Pfarrkirche St. Georg in Großholzhausen hielt Pfarrer Martin Gehringer das Requiem für den im Alter von 89 Jahren verstorbenen Florian Zäch. Der Kirchenchor unter Leitung von Stephan Heinke umrahmte dieses feierlich. Im Nachruf blickte der Geistliche auf das Leben des Verstorbenen zurück. Florian Zäch wurde im April 1936 in Großholzhausen geboren und wuchs auch hier mit seinen vier älteren Schwestern auf. Nach der Schulzeit machte er eine Zimmererlehre und arbeitete in diesem Beruf, geschätzt und geachtet im Betrieb, bis zum Renteneintritt im Jahr 1996. Das Zimmererhandwerk war für Florian Zäch nicht nur ein Beruf, es war auch seine Leidenschaft. 1959 heiratete er seine Frau Maria. Aus der harmonischen und glücklichen Ehe gingen Tochter Margit und Sohn Florian hervor. Fünf Enkelkinder und neun Urenkelkinder machten die Familie im Laufe der Jahre komplett. Die Eheleute konnten 2009 die goldene Hochzeit in Birkenstein, dort hatten sie auch geheiratet, feiern.
In jungen Jahren war Florian Zäch gern in den Bergen unterwegs. Später machte er mit seiner Frau Reisen, besonders die nach Israel blieb ihm in sehr guter Erinnerung. Auch war er Mitinitiator für das Gipfelkreuz auf dem Sulzberg. Florian Zäch war ein fleißiger, gradliniger und christlicher Mann. Der Glaube und der sonntägliche Kirchgang waren ihm wichtig und Teil seines Lebens. Vier Vereinsmitglieder des Zimmerleut‘-Vereins Brannenburg und Umgebung trugen den Sarg zum Familiengrab. Die Fahnenabordnungen der Feuerwehr Großholzhausen und des Zimmerleut‘-Vereins Brannenburg und Umgebung ehrten ihr Mitglied durch die Teilnahme am Requiem und der Beerdigung.