Frasdorf – Wie schon vor sechs Jahren könnte die Bürgermeisterwahl am 8. März 2026 in Frasdorf eine „gmahde Wiesn“ für Daniel Mair (CSU) werden. Der Amtsinhaber hat auch diesmal keinen Gegenkandidaten – ebenso wie 2020. Damals wählten ihn die Frasdorfer als Nachfolger von Marianne Steindlmüller (ebenfalls CSU, Frasdorfer Bürgermeisterin von 2008 bis 2020) ins Rathaus. Die Wahlbeteiligung hatte im März 2020 bei der Bürgermeisterwahl bei rund 67,6 Prozent gelegen.
Wir haben Daniel Mair gefragt: Was wollen Sie für Frasdorf? Hier ist sein Beitrag.
Mair: In der Gemeinde Frasdorf werden Zusammenhalt und das Vereinsleben noch großgeschrieben. Der Erhalt und eine maßvolle Weiterentwicklung dieses einzigartigen Stücks Heimat liegen mir sehr am Herzen.
Die nachfolgenden Ziele möchte ich daher gemeinsam mit dem Gemeinderat weiterverfolgen. Hierbei ist eine weiterhin sehr gute und offene, parteiübergreifende und transparente Zusammenarbeit im Gemeinderat und mit den Bürgern mein größtes Ziel.
Gemeindeentwicklung:
Wohnraum: Die Schaffung von Baugrundstücken sowie von bezahlbarem Wohnraum für junge Familien ist für mich ein großes Thema. Hierbei ist der kürzlich in Kraft getretene sogenannte „Bauturbo“ von zentraler Bedeutung.
Gewerbeflächen: Künftige Gewerbeansiedlungen sollten schonend erfolgen und in erster Linie auf regionales Gewerbe beschränkt werden.
Projekt „Schulturnhalle“
jetzt vorantreiben
Gemeindliche Bauprojekte: Nachdem das Projekt „Kinderhaus Wildenwart“ erfolgreich umgesetzt werden konnte, ist es nun an der Zeit, das Projekt „Schulturnhalle“ voranzutreiben und ebenfalls umzusetzen. Weiter sollten Räumlichkeiten für Vereinszwecke geschaffen werden.
Kommunale Wärmeplanung: Die bereits beauftragte kommunale Wärmeplanung ist fertigzustellen und die Ergebnisse sind zeitnah umzusetzen. Hierbei muss auch eine energetische Sanierung der kommunalen Gebäude geprüft werden.
Seniorenarbeit:
Die in den letzten Monaten eingeführten Informationsveranstaltungen und Vorträge für Senioren im Rathaus sollten weiter ausgebaut werden.
Dorfgemeinschaft: Der bestehende Zusammenhalt ist weiterhin durch eine gemeindliche Unterstützung der Vereine und örtlichen Einrichtungen zu fördern. Der durch die Gemeinde bereits zum zweiten Mal organisierte und sehr erfolgreiche Weihnachtsmarkt sollte dauerhaft etabliert werden.
Verkehr: Die erkämpften Durchfahrtsverbote bei Stau sind zu kontrollieren und weiter zu optimieren. Der Schutz der Bürger im Rahmen des anstehenden Autobahnausbaus ist hierbei eine zentrale Aufgabe.