Viel Rückhalt für Johannes Thusbaß

von Redaktion

Amtierender CSU-Bürgermeister ist 2026 ohne Gegenkandidat

Prutting – Keine Spannung in Prutting: Der amtierende Bürgermeister Johannes Thusbaß (CSU) wird bei der bevorstehenden Wahl auch von Parteifreien, FW Bayern/Freie Wähler Prutting, AWP und ULP unterstützt. Im Gegensatz zu 2020, als er sich mit 66,9 Prozent deutlich gegen seine Widersacherin Barbara Stein (FW Bayern/Freie Wähler Prutting – 33,1 Prozent) durchsetzte, steht Thusbaß diesmal allein auf dem Stimmzettel für die Bürgermeisterwahl.

Wir haben Thusbaß, seit 2020 auf dem Chefsessel im Rathaus, gefragt: Was wollen Sie für Prutting? Hier ist sein Beitrag.

Thusbaß: In den vergangenen sechs Jahren durfte ich Prutting als Erster Bürgermeister durch eine Zeit tiefgreifender Veränderungen führen. Die Pandemie, die Energiekrise, der Krieg in der Ukraine und eine sich wandelnde Gesellschaft haben auch auf kommunaler Ebene verantwortungsvolle Entscheidungen erfordert. Gerade in diesen bewegten Jahren war mir eine ruhige, verlässliche und sachorientierte Führung der Gemeinde besonders wichtig.

Mein Anspruch war und ist es, Bürgermeister für alle Bürgerinnen und Bürger zu sein. Eine politisch neutrale Sitzungsführung, der offene Austausch im Gemeinderat sowie der enge Dialog mit der Bevölkerung haben dazu geführt, dass selbst bei schwierigen Themen tragfähige und einstimmige Entscheidungen getroffen werden konnten. Dieser Stil des Miteinanders soll auch künftig Grundlage meiner Arbeit bleiben.

Für die kommenden Jahre habe ich klare Ziele. Zentrale Vorhaben sind die Umsetzung der Pruttinger Dorfwärme mit Heizwerk und Leitungsbau, verbunden mit der gleichzeitigen Sanierung von Kanal, Wasser und Glasfaser sowie der Hochwasserschutz für den Hauptort.

Ein weiterer Schwerpunkt ist der Ausbau sicherer Geh- und Radwege, um Ortsteile besser zu verbinden und die Verkehrssicherheit für alle Generationen zu erhöhen. Mit der Sanierung und Vermietung des Baderanwesens möchte ich die Ortsmitte weiter beleben. Für den Pruttinger Westen gilt es, eine gute und nachhaltige Lösung für den Botenwirt Niedernburg zu finden. Zudem sollen das Gewerbegebiet weiterentwickelt, die wirtschaftliche Stärke Pruttings gesichert und Sicherheit sowie Ehrenamt weiterhin unterstützt werden.

Neben meiner erneuten Bewerbung als Bürgermeister kandidiere ich auch für den Kreistag, um mich dort gezielt für die Interessen der ländlichen Gemeinden einzusetzen.

Mein Ziel ist es, Prutting verantwortungsvoll weiterzuentwickeln, Fördermittel konsequent zu nutzen und Entscheidungen transparent, bürgernah und mit Augenmaß zu treffen.

Steckbrief

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