„Ich will die eine Lösung, die funktioniert“

von Redaktion

Landrat Andreas Danzer zum Antrittsbesuch in Schnaitsee – Eingestellte Buslinie Thema

Schnaitsee – „Ich will die eine Lösung, die funktioniert“, so Landrat Andreas Danzer beim Antrittsbesuch in Schnaitsee. Zwar schon oft in Schnaitsee, aber zum ersten Mal als Landrat, besuchte Andreas Danzer die Bürger im gut gefüllten Saal der Taverna Ägäis. Im Rahmen der Kandidatenvorstellung der Überparteilichen Wählergemeinschaft ÜWG Schnaitsee-Waldhausen-Kirchstätt stellte das Landkreisoberhaupt sich und seine jahrzehntelangen Beziehungen zu Schnaitsee vor.

Schon Danzers Großvater sorgte als hiesiger Dorfpolizist für Ordnung, sein Vater drückte in Schnaitsee die Schulbank und auch seine verstorbene Frau war als Lehrerin an der örtlichen Schule tätig. Da die Landratswahlen in Traunstein bereits 2025 stattfanden, konnte Danzer befreit vom Wahlkampfmodus auftreten. Er nutzte die Gelegenheit, um den parteifreien Wählergemeinschaften der bürgerlichen Mitte den Rücken zu stärken.

Im sonst oft vernachlässigten nördlichen Teil des Landkreises ist man mit Aufmerksamkeit seitens der Repräsentanten des Landkreises nicht verwöhnt. Diese Randlage ist auch einer der Gründe für die seit Kurzem eingestellte Busverbindung von Schnaitsee nach Wasserburg. Laut Danzer ist es eines seiner Ziele, einen vernünftigen und bezahlbaren ÖPNV auch im Landkreis Traunstein, dem zweitgrößten Bayerns, in Verbindung mit den umliegenden Kreisen zu realisieren. Deshalb setzt er auf Kommunikation. „Ich will nicht 100 Möglichkeiten hören, was nicht geht. Ich will die eine Möglichkeit wissen, die funktioniert!“

Matthias Maier als Vorsitzender der ÜWG dankte Andreas Danzer für seinen Besuch und die Einblicke in die kommunale Politik auf Landkreisebene. Die jungen Damen der Herbstblattl-Musi untermalten den gelungenen Abend mit viel Spielfreude. mhe

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