Pralles Fest voller Farben

von Redaktion

Mexiko, Musik und ein Meer aus Kostümen – Kinderfasching in der Beurer Halle

Neubeuern – Neubeuern hat am Wochenende gezeigt, wie groß Fasching im Kleinen sein kann: In der Beurer Halle wurde aus einem ganz normalen Nachmittag ein pralles Fest voller Farben, Musik und Mitmach-Momenten. Über 800 Kinder – dazu Eltern, Großeltern und Helfer – machten den Kinderfasching zu einem echten Publikumsmagneten. Und mittendrin: das Kinderprinzenpaar, das den Ton vorgab – charmant, souverän und mit genau der richtigen Portion Lampenfieber.

Großer Auftritt des
Kinderprinzenpaares

Schon beim Betreten war klar: Das Motto „Mexiko“ war nicht bloß ein Schild an der Wand, sondern Stimmung. Lichter, bunte Dekoration, ein brodelndes Stimmengewirr – und überall Kostüme, die aus der Halle eine kleine Fantasiewelt machten. Kinder saßen dicht an dicht rund um die Tanzfläche, viele standen in zweiter Reihe, und selbst auf den Rängen wurde jede Bewegung auf dem Parkett mitverfolgt. Prinz Johannes III. und Prinzessin Anna III. führten durch den Nachmittag. Auf seinen großen Auftritt freute sich das Kinderprinzenpaar spürbar – und das Publikum ebenso. Prinz Johannes III., „al pi de la dandelo Montana“, und Prinzessin Anna III., „La chequita del sol de Pinswang“ regierten an diesem Tag nicht „von oben herab“, sondern mitten unter den Kindern: ansprechbar, präsent und mit einem Taktgefühl, das man in so einem Gewusel erst einmal hinbekommen muss. Die beiden kleinen Regenten führten durch einen Nachmittag, der weniger nach Programmablauf wirkte – und mehr nach gemeinsamer Reise. Die Kindergarde hatte sich sichtbar vorbereitet. Neue Choreografien, klare Formationen, ansteckende Musik – das war nicht „niedlich“, das war richtig gut gemacht. Genau dieser Mix aus Disziplin auf der Fläche und fröhlichem Kontrollverlust im Publikum macht einen gelungenen Kinderfasching aus: Sobald die ersten Reihen mitklatschen, kippt der Raum – und plötzlich ist die ganze Halle Teil der Show.

Getanzt, gespielt
und gelacht

Natürlich blieb es nicht bei den Auftritten. Es wurde getanzt, gespielt, gelacht, gerufen – und ja: Auch Orden wurden verliehen. Dazu kam der Besuch des großen Hofstaats: Prinz Christoph I., „Herrscher über die Carnevalsstraßen der Stocacabana“, und Prinzessin Lena I., „Glanzvolle Reiterin des Sambataktes“, brachten mit ihrem Gefolge zusätzliches Faschingsgewicht auf die Fläche. Für die Kinder war das das große „Jetzt wird’s richtig offiziell“-Gefühl – ohne dass der Nachmittag an Leichtigkeit verlor.

So ein Kinderfasching funktioniert nur, wenn viele Zahnräder ineinandergreifen: Organisation, Musik, Programm, Sicherheit, Verpflegung – und vor allem Menschen, die Lust haben, anderen einen guten Tag zu machen. In Neubeuern hat das toll funktioniert. Die Beurer Halle war nicht einfach voll – sie war wach, laut, herzlich und in Bewegung.

Artikel 1 von 11