Stephanskirchen – Fritz Kreutz (AfD) bewirbt sich um das Bürgermeisteramt in Stephanskirchen. Wir haben den 67-jährigen Notarzt gefragt: Was wollen Sie für und in Stephanskirchen tun? Das ist sein Beitrag.
Kreutz: Mein Programm beinhaltet folgende Punkte: Die Entschärfung der „tödlichen“ Kreuzung am Fuße des Schloßbergs ist schon jahrelang überfällig.
Die Auflösung des alltäglichen Staus durch entsprechende intelligente Systeme/Baumaßnahmen auf Salzburger- und Äußerer Salzburger Straße/Bahnübergang Stephanskirchen bringt Minderung des Verschleißes, des Schadstoffausstoßes und weniger vergeudete Lebenszeit.
Anstatt sichere Verkehrsstrukturen leichtfertig einer einseitigen „Modernisierung“ zu unterziehen, sollten die Mittel obigen Problemen zufließen. In allen Wohngebieten wird Tempo 30 eingeführt, Parkplätze bleiben so erhalten, der öffentliche Nahverkehr behält seinen Stellenwert.
Alle Teile der Infrastruktur (Frischwasserversorgung, Kanalsystem, elektrisches Leitungsnetz, Glasfasernetz – Ausbau für die Zukunftsfähigkeit der Gemeinde lebenswichtig – sowie Fußgängerwege, Radwege, Straßen, Brücken) müssen in ein Programm regelmäßiger, zielführender Wartung, aber auch umfassender Instandsetzung aufgenommen werden.
Kostspielige Schönheitsreparaturen sind unsinnig. Auch wenn die finanziellen Quellen von Stephanskirchen noch sprudeln, Beispiele aus der Region zeigen die kommenden finanziellen Einschnitte.
Die Förderung von ortsansässigen Vereinen als Kristallisationskerne menschlichen Zusammenwirkens, Schutz des Gemeinwesens und Erhalt unserer Kultur und des Brauchtums hat hohe Priorität.
Die Koppelung der praktischen Ausbildung in den höheren Klassen der örtlichen Hauptschule mit ortsansässigen Handwerksbetrieben/ Firmen muss intensiviert werden.
Die Ausweisung eines Gemeindezentrums als Teffpunkt für Jung und Alt zu Gesprächen, Gesellschaftsspielen, Musik, Konzerten, Lesungen – und so fort – ist überfällig.
Und weiter: Fortführung und Beschleunigung der angefangenen Projekte, wie der Aufbau einer eigenen Frischwasserversorgung, Feuerwehrneubau, Wohnsiedlung Haidholzen Süd-Ost; Förderung des Zuzugs junger Familien durch Bereitstellen bezahlbaren Wohnraums zum Stoppen des Bevölkerungsrückgangs in unserer Gemeinde.
Anmerkung der Redaktion zu den Textlängen: Gleiches Recht für alle! Sämtliche Kandidaten erhielten für ihre Beiträge die gleichen Platzvorgaben. Knappere Antworten wurden also nicht etwa von der Redaktion gekürzt, die Kandidaten haben sich bei ihren Beiträgen einfach nur auf kürzere Antworten beschränkt.