Söchtenau – Bernhard Summerer, seit 2020 Rathaus-Chef in Söchtenau, tritt bei der Bürgermeisterwahl für die Wählergruppe Schwabering-Krottenmühl (WSK) an. Wie auch schon vor sechs Jahren hat er dabei keinen Gegenkandidaten.
Wir haben Summerer gefragt: Was wollen Sie für und in Söchtenau die nächsten sechs Jahre bewegen? Das ist seine Antwort.
Summerer: Die kommenden Jahre werden wohl für die meisten Kommunen, vor allem in finanzieller Hinsicht, eine große Herausforderung darstellen. Es ist mir daher wichtig, die finanzielle Situation und Beweglichkeit der Gemeinde durch die Erweiterung unseres Gewerbegebietes und daraus resultierende höhere Steuereinnahmen zu verbessern.
Gerne unterstütze ich hierbei auch Umnutzungen von landwirtschaftlichen Liegenschaften, die als solche nicht mehr genutzt werden. Eine weitere Herausforderung – auch in jeder Gemeinde – stellt die demografische Entwicklung der Bevölkerung dar. Das in der letzten Legislatur durch unseren Seniorenbeauftragten gegründete Seniorenprojekt „Leben und Wohnen im Alter in der Gemeinde Söchtenau“ will ich daher mit ganzer Kraft unterstützen.
Im Wesentlichen geht es um die Aufgabe, ein Umfeld zu schaffen, in dem der Bürger durch Hilfs- und Beratungsangebote in die Lage versetzt wird, seinen Lebensabend in seinem gewohnten und gewünschten Umfeld verbringen zu können. Mit der Einstellung einer Quartiersmanagerin wurde – nach Beschluss des Gemeinderats – der Grundstein hierfür bereits gelegt.
Gerne unterstütze ich auch ein großes Anliegen der Bevölkerung: die Kreuzung an der Staatsstraße 2095 und unserem Gewerbegebiet in einen Kreisel zu verändern. Ein Gutachten hierzu wurde bereits in Auftrag gegeben. Ebenso wichtig wäre es, den schon lange angekündigten Geh- und Radweg entlang des Sieferlinger Sees bis zum Rinser See zu verwirklichen. Viele Eltern mit Kindern hätten dann einen gefahrlosen Weg zu dem beliebten Badesee.
Durch die Umwidmung des Feuerwehrhauses in Schwabering für Zwecke des Kindergartens wird dieser ab September endlich genug Platz für alle Söchtenauer Kinder haben. Hier sind große Anstrengungen erforderlich, auch das hierfür benötigte Personal zu akquirieren.
Diese und viele weitere Herausforderungen möchte ich mit unseren beiden überparteilichen Wählergruppen angehen und bitte um ein überzeugendes Votum hierfür am 8. März.