Bad Endorf – Alois Loferer (CSU), seit 2020 Bürgermeister, will eine zweite Amtszeit dranhängen. Wir haben ihn gefragt: Was wollen Sie für und in Bad Endorf tun? Das ist seine Antwort.
Loferer: Vor sechs Jahren war mein Hauptziel, Bad Endorf vom Planen ins Umsetzen zu führen. Das ist mit dringlichen Zukunftsprojekten gelungen: Die Kindertagesstätte ist gebaut, das Schulzentrum wächst, das Haus des Gastes wird saniert. Wir bauen den Sanierungsstau bei Straßen und Infrastruktur ab und setzen unser Klimaschutzkonzept um. Selbst bei den lange diskutierten Projekten Kreisverkehr Kirchplatz, Kanalsanierung und Hochwasserschutz steht der Baubeginn im Frühjahr 2026 bevor.
Und dennoch haben wir noch vieles vor: Der Kreisverkehr macht den Weg frei zur Sanierung unseres Zentrums.
Ziele: Mehr Aufenthaltsqualität, Verbesserung des Ortsbildes, Verkehrssicherheit für alle sowie Wohnen in der Mitte. Der Freistaat wird dabei seine Staatsstraßen in unseren Ortsdurchfahrten sanieren. Wohnraum für Einheimische ist ein Fokusprojekt.
Projekte gelingen, weil wir nicht mehr für die Schublade planen. Wir bauen Planungen konsequent aufeinander auf und setzen sie um. Hier zahlt sich meine Erfahrung als projektleitender Architekt aus.
Finanziell gibt es mit mir keine Experimente: Der Haushalt ist trotz der großen, teils mit Krediten finanzierten Investitionen solide, stabil und zukunftssicher. Förderungen werden konsequent genutzt. Transparenz, Verständnis und Akzeptanz entstehen durch Information und Beteiligung.
Gemeinde ist aber nicht nur Investieren und Bauen, sondern vor allem Zusammenhalt. Das 1.100-Jahre-Jubiläum hat gezeigt, welche kulturellen Schätze Bad Endorf hat. Ganz selbstbewusst kann unsere Gemeinde auf vielfältiges Gewerbe, Gesundheitstourismus, Gastfreundschaft und Ehrenamt zeigen.
Diese Kräfte sind unsere Stärke. Daraus eine stabile Zukunft zu gestalten, ist Aufgabe der Ortspolitik. Im Gemeinderat möchte ich dafür in einem kooperativen Klima Meinungen austauschen und die besten Lösungen für Bad Endorf beschließen. Auf geht’s in die zweite Runde: Gerne widme ich weitere sechs Jahre all meine Kraft unserer Heimat Bad Endorf und ihren Bürgerinnen und Bürgern.