Steckbrief

von Redaktion

Bad Endorf – Gerhard Schloots tritt bei der Bürgermeisterwahl in Bad Endorf für FW Bayern, Freie Wähler Bad Endorf und die Endorfer Freie Liste (EFL) an. Wir haben ihn gefragt: Was wollen Sie in und für Bad Endorf anpacken? Hier ist sein Beitrag.

Schloots: Zu den Finanzen: Die Pro-Kopf-Verschuldung ist in der letzten Wahlperiode über 3.000 Euro gestiegen. Dazu ist ein Sondervermögen über sieben Millionen Euro gebildet worden. Sondervermögen steht für Schulden. Mit mir wird es keine Steuererhöhungen geben! Wirtschaftliches Denken wird mein Handeln bestimmen.

Die Fehler, die eine Übernahme des Katharinenheims unmöglich gemacht haben, werden sich mit mir nicht wiederholen.

Das Nahwärmenetz werde ich konsequent ausbauen und weiterentwickeln. Ziel ist es, eine kostengünstige und umweltfreundliche Wärmeversorgung für möglichst viele Endorfer Familien und Firmen zu erreichen. Hierzu werde ich entsprechende Strukturen schaffen, damit Großverbraucher wie die Gesundheitswelt Bad Endorf auch wieder versorgt werden könnten.

Die Infrastruktur im Gemeindebereich für alle Verkehrsteilnehmer sicher gestalten: Es geht nur miteinander und mit gegenseitiger Rücksichtnahme.

Die zarten Anfänge des Hochwasserschutzes müssen konsequent zum Schutz aller Bürger und Bürgerinnen weiterentwickelt werden. Da gehört für mich der Umgang und die Unterstützung von Feuerwehr und Rettungsdiensten zwingend dazu. Deshalb habe ich mich auch erfolgreich für die Bezuschussung der Marktgemeinde bei der Neuanschaffung eines Rettungswagens eingesetzt.

Mir ist es auch ein besonderes Anliegen, dass die Gemeinschaft gestärkt wird. Insbesondere unsere Vereine benötigen Unterstützung. So hat der Ortsverband der Freien Wähler über 180.000 Euro für die Sanierung des Theaterhauses beigebracht.

Zu meinem Demokratieverständnis gehört, dass Bürgerentscheide zeitnah umgesetzt werden. Das ständige Rausschieben der Sanierung des Moorbades wird es mit mir als Bürgermeister nicht mehr geben.

Anmerkungen der Redaktion zu den Inhalten: Die Antworten der Kandidaten wurden in der Regel „eins zu eins“ von der Redaktion übernommen, inhaltlich nicht überarbeitet und spiegeln nicht die Meinung der Redaktion wider. Zu den Textlängen: Sämtliche Kandidaten erhielten für ihre Beiträge die gleichen Platzvorgaben. Knappere Antworten wurden nicht gekürzt, die Kandidaten haben sich bei ihren Beiträgen einfach nur auf kürzere Antworten beschränkt.

Gerhard Schloots (FW/EFL)

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