Riedering – Vor sechs Jahren musste sich Christoph Vodermaier (FWGR) noch in einer Stichwahl gegen Dr. Andreas Uhlig (parteifrei) durchsetzen, um neuer Riederinger Bürgermeister zu werden. Bei der Kommunalwahl 2026 ist Vodermaier nun konkurrenzlos. Er steht für die Freie Wählergemeinschaft Riedering allein auf dem Stimmzettel, einen Gegenkandidaten gibt es nicht.
Wir haben Vodermaier gefragt: Was wollen Sie in und für Riedering in den nächsten sechs Jahren bewegen? Das ist seine Antwort.
Vodermaier: Unsere Gemeinde ist mehr als ein Wohnort zwischen Bergen und Seen – sie ist unsere Heimat. Seit sechs Jahren darf ich sie als Erster Bürgermeister gestalten. Diese Aufgabe verstehe ich als Verantwortung gegenüber den Menschen, die hier leben, arbeiten, ihre Kinder großziehen und sich ehrenamtlich engagieren.
Gemeinsam haben wir viel erreicht. In Kinderbetreuung und Bildung konnten wir Betreuungsplätze sichern und ausbauen: mit Erweiterungen der Mittagsbetreuungen, Räumen für eine zusätzliche Kindergartengruppe sowie neuen Klassenzimmern an beiden Grundschulen. Die Digitalisierung unserer Schulen war dabei ein wichtiger Schritt in Richtung Zukunft.
Neue Baugebiete – mit Bauland für Einheimische – schaffen Wohnraum vor Ort. Die Sanierung und Erweiterung des Feuerwehrhauses Riedering sowie ein neues Feuerwehrfahrzeug für die FFW Neukirchen stärken unsere Sicherheit. Dorferneuerung, LED-Straßenbeleuchtung und Breitbandausbau verbessern Lebensqualität, Nachhaltigkeit und wirtschaftliche Perspektiven.
Gerade in herausfordernden Zeiten war mir eine solide Finanzpolitik besonders wichtig. Schuldenabbau, Aufbau von Rücklagen, Zweitwohnungssteuer und eine verlässliche Haushaltsführung mit maßvoller Hebesatzpolitik zeigen: Verantwortungsvolles Wirtschaften schafft Handlungsspielräume für morgen.
Als parteifreier Bürgermeister ist es mir gelungen, zusammen mit dem Gemeinderat eine sachorientierte, fraktionsübergreifende Politik zu leben. Mich leitet dabei eine klare Haltung: Gemeindepolitik muss ideologiefrei, respektvoll und lösungsorientiert sein.
Für die kommenden Jahre stehen altersgerechte Wohn- und Pflegeformen, Wärmeplanung und Hochwasserschutz, Gewerbeentwicklung, digitale Verwaltung sowie dringende Investitionen im Feuerwehrwesen und in die kommunale Infrastruktur im Fokus.
Die Menschen zusammenzubringen und den Zusammenhalt zu stärken, ist und bleibt dabei meine Maxime – mit einem starken Miteinander von Jung und Alt, von Vereinen, Ehrenamt und Dorfgemeinschaft.