Raubling/Pfraundorf – Ein erster Höhepunkt für den Verein „Hilfe für behinderte Kinder und Jugendliche im Inntal“, kurz genannt „Inntalhilfe“, war das siebte Benefizpreisschafkopfen beim Alten Wirt in Pfraundorf. „Trotz großer Konkurrenz mit Olympia und Fasching im Fernsehen, ist der Saal wieder mit 26 Partien voll besetzt, darunter viele Stammgäste“, freute sich Schriftführer und Spielleiter Franz Ruprecht, über die 104 kartenspielenden Teilnehmer. „Schee war´s, für an guad´n Zweck zu spuin“, hörte man immer wieder. Zu gewinnen gab es jeweils zwei Tischpreise, drei Damen- und drei Haupt- sowie einen Schneiderpreis.
Das beste Blatt, wohl auch große Erfahrung, und damit die meisten Punkte im ganzen Saal hatte Peter Bauer aus Ostermünchen mit satten 110. Dahinter folgten Christian Karl mit 102 und Franz Göttlinger mit 101 Punkten. Für sie gab es beachtliche Geldpreise zum ersten Tischpreis obendrauf. Bei der Damenprämierung durften Gabi Schlosser, Ingrid Westermaier und Marianne Knefel die Damensonderpreise mit nach Hause nehmen. Der Schneiderpreis ging an Pfraundorfs Lokalmatador Peter Roth. „Ohne die großzügige Unterstützung aus der Geschäftswelt, wie aus Raubling, Rosenheim, Brannenburg, Litzldorf und Oberaudorf wäre der übrig- bleibende Erlös im hohen dreistelligen Bereich nicht möglich“, bedankt sich Ruprecht und möchte die Wirtsfamilie Heiker für die kostenlose Überlassung des Saals und einige private Spender, die das Startgeld bezahlten, obwohl sie nicht dabeisein konnten, mit einbeziehen. Hauptgewinner sollen aber bedürftige Familien sein, die auch aus diesem Erlös profitieren dürfen. „Einen geschlossenen Kreis von Notfällen, die wir zu lindern versuchen, gibt es nicht. Wir stehen vielmehr als Feuerwehr bereit, auf Anfrage hin Unterstützungen zu leisten, um im Einzelfall Not zu lindern. Eltern von betroffenen Kindern bitten uns um konkrete Unterstützung“, so Vorsitzender Herbert John zum Vereinsziel.
Weitere Auskünfte über den Verein mit Sitz in Raubling finden sich im Internet unter www.inntalhilfe.de. ru