Tod eines Familienvaters

von Redaktion

Söchtenau sammelt für die Familie des 34-jährigen Opfers

Söchtenau – Der Schock sitzt tief. Noch immer ringt die Gemeinde Söchtenau um Fassung nach dem tragischen Unfall an jenem Freitagabend, 13. Februar, bei dem ein 34-jähriger Familienvater ums Leben kam. Auf dem Heimweg stürzte der junge Mann und fiel unglücklich auf eine Eisenstange. Er erlitt schwerste Verletzungen. Seine Angehörigen fanden ihn, brachten ihn in eine Klinik – doch dort verstarb er wenig später.

Spendenaufruf für
die Hinterbliebenen

Zurück bleiben seine Ehefrau Andrea und zwei Kinder. Eine Familie, deren Alltag von einem Moment auf den anderen aus den Fugen geraten ist.

Um der Familie in dieser schweren Zeit beizustehen, wurde inzwischen eine Spendenaktion gestartet. Auf der entsprechenden Plattform heißt es, es gebe Momente, die die Welt stillstehen lassen – für Manuel und seine Familie sei es ein solcher gewesen. Ziel der Initiative ist es, den Hinterbliebenen zumindest einen Teil der finanziellen Sorgen zu nehmen, damit Raum für Trauer, Stabilität und Neuorientierung bleibt.

Bewegende Worte aus dem eigenen Betrieb

In dem Aufruf wird Manuel als liebevoller Ehemann und Vater beschrieben, als verlässlicher Halt für seine Familie. Mit den Spenden soll insbesondere ein Gefühl von Sicherheit geschaffen werden – ein Zuhause, das den Kindern weiterhin Geborgenheit gibt. Jeder Beitrag sei ein Zeichen der Menschlichkeit und des Mitgefühls, heißt es dort.

Auch Manuels Familienunternehmen, die Schnell Landtechnik, hat sich öffentlich zu Wort gemeldet. In einem Beitrag mit einem Schwarz-Weiß-Bild des Verstorbenen informiert das Unternehmen seine Kunden über den Verlust des Firmenchefs.

Mit großer Betroffenheit und tiefer Trauer teilt die Firma mit, dass Manuel Schnell infolge des tragischen Unglücks verstorben sei. Sein Tod hinterlasse bei der Familie, im Team und bei vielen Kunden eine schmerzliche Lücke.

Geschäftsbetrieb wird
wie gewohnt fortgesetzt

Gleichzeitig versichert das Unternehmen, dass der Geschäftsbetrieb in gewohnter Weise fortgeführt wird. Josef Schnell, der Vater des Verstorbenen, übernimmt vorübergehend wieder die Leitung, bis ein neuer Geschäftsführer sorgfältig eingearbeitet ist. Werkstatt, Ersatzteilverkauf, Verkauf und Verwaltung stünden weiterhin mit vollem Engagement zur Verfügung, heißt es in der Mitteilung.

Gemeinde in
Anteilnahme vereint

In Söchtenau und der gesamten Region ist die Anteilnahme groß. Viele Menschen zeigen ihre Verbundenheit – sei es mit persönlichen Worten, mit stiller Unterstützung oder durch die Beteiligung an der Spendenaktion.

Eine Gemeinde
steht unter Schock

Der Verlust eines 34-jährigen Ehemanns und Vaters trifft nicht nur eine Familie, sondern bewegt eine ganze Gemeinde. In diesen Tagen wird deutlich, wie eng Zusammenhalt und Mitgefühl in der Region gelebt werden. Markus Zwigl

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