Samerberg – Der Samerberg ist beliebt. Das wurde bei der jüngsten Gemeinderatssitzung deutlich. An diesem Abend war Monika Schimanski, Leiterin der Tourist-Information der Gemeinde Samerberg, zu Gast. Sie informierte in einer Präsentation über die Zahlen des Tourismus in der Gemeinde und das anstehende Jubiläumsjahr. 2026 jährt sich das Prädikat „Erholungsgebiet Samerberg“ zum 50. Mal.
Tourismus über
100 Jahre alt
Am 26. April 1976 wurde die Auszeichnung zum ersten Mal ausgestellt. Bürgermeister Georg Huber betonte jedoch, dass es den Tourismus an sich schon viel länger gebe. Zahlreiche Bilder, Schriftstücke und Erinnerungen erzählten eine über 100 Jahre alte Geschichte. Am Samstag, 25. April, findet die Jahreshauptversammlung des Tourismusvereins Samerberg statt. An diesem Abend wird zugleich der Festabend zum 50-jährigen Jubiläum des Erholungsgebiets gefeiert.
Monika Schimanski stellte zudem eine jahresbegleitende Kampagne vor. Ziel dieser Kampagne sei es, die Aufmerksamkeit und die Akzeptanz für ein Bewusstsein um die positiven Auswirkungen des Tourismus in der Gemeinde zu schaffen. Die Bürger am Samerberg könnten stolz darauf sein, in einer Region zu leben, wo andere Urlaub machten, betonte Monika Schimanski. Die Kernbotschaft sei die Wertschöpfung des Tourismus. Der Samerberg sei ein lebendiger Wirtschafts-, Lebens- und Naturraum. Jeder Besuch wirke weiter und schaffe so Wert für die Menschen, die hier leben, die ortsansässigen Betriebe, die Arbeitsplätze schafften, sowie die Landschaft, die gepflegt werde. Zusammengefasst: Der Tourismus am Samerberg erhalte und verbessere, was den Samerberg letztendlich ausmache.
Im Zuge zahlreicher Veranstaltungen und Werbemaßnahmen soll dieses Programm in diesem Jahr den Urlaubern und Bürgern am Samerberg nahegebracht werden. Monika Schimanski kündigte den Jubiläumsabend, ein Open-Air-Kino, einen Vermieterausflug auf die Hochries sowie zahlreiche Gesundheitsangebote an, zum Beispiel Waldbaden, Yoga, Kneipp-Treffen und Kräuterführungen. Für die Saison 2025 konnte Monika Schimanski eine Rekord-Übernachtungszahl von rund 45.000 Übernachtungen am Samerberg nennen. Dies entspreche einem Plus von rund drei Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Gesamt-Anreisen verzeichneten dabei einen Zuwachs von 18 Prozent, was im Umkehrschluss bedeute, dass die durchschnittliche Aufenthaltsdauer mit 3,1 Tagen leicht zurückgehe.
Mehrwert
für den Ort
Auch mit dem Bruttoumsatz der Tagesgäste in der Gemeinde belegte Monika Schimanski den Mehrwert für den Ort. Im Jahr 2024 lag dieser bei insgesamt 5,18 Millionen Euro. Die gleiche Summe brächten zusätzlich die Übernachtungsgäste in den Ort. Laut Monika Schimanski profitierten davon nicht nur die Vermieter, sondern indirekt auch der Handel, das Handwerk, die Dienstleister und die Freizeitanbieter. Sie betonte erneut, dass der Tourismus am Samerberg Lebensqualität für alle schaffe. Sport-, Freizeit- und Gesundheitsangebote seien für alle da und die regionale Standortqualität fördere den Wirtschaftsraum, die Landwirtschaft und die Entwicklungschancen für die Jugendlichen gleichermaßen. dei