Samerberger Frauen schaffen überparteiliche Verbindungen

von Redaktion

Ruf nach einem aktiven Mitentscheiden in kommunalen Gremien

Samerberg – Der Ortsverband Bündnis 90/Die Grünen am Samerberg hat zu einem gemeinsamen und offenen Austausch für alle Frauen am Samerberg eingeladen. Gemeinderatskandidatin Daniela Feigl (Bündnis 90/Die Grünen Samerberg) betonte, dass der Abend die Möglichkeit bieten solle, verschiedene Blickwinkel zu erlangen. Frauen würden sich oft nicht den Raum nehmen, den sie sich nehmen sollten. Ein eindeutiges Beispiel hierfür sei die immer noch viel zu niedrige Frauenquote in der Politik. Die Ortsverbandsvorsitzende der Grünen, Dr. Irene Schulze-Strein, ermutigte die anwesenden Damen mit dem Zitat: „Die Politik sei viel zu ernst, als dass man sie einfach den Männern überlassen könne.“ Gerade in den kommunalpolitischen Themen sei es wichtig, dass auch Frauen mitentscheiden.

Eva Lettenbauer, Landesvorsitzende des Bündnis 90/ Die Grünen Bayern, betonte, dass auch sie nicht als Politikerin geboren wurde. Ihr beruflicher Werdegang startete mit einem Studium als Wirtschaftsingenieurin. Sie erzählte von ihrem Alltag als Politikerin und was es für sie bedeute, sich als Frau in dieser Position behaupten zu müssen. Auch die Spitzenkandidatinnen aus der Kommunalpolitik am Samerberg wurden zu diesem Abend eingeladen. Susanne Kunz, derzeit Kämmerin der Gemeinde Samerberg, kandidiert im März für die CSU als Bürgermeisterin. Sie wurde von Daniela Feigl (Bündnis 90/Die Grünen Samerberg) gefragt, warum gerade sie für das Amt der Bürgermeisterin kandidiere und was sie den Anwesenden mitgeben könne. Susanne Kunz verwies auf ihren beruflichen Werdegang und betonte: „Es sei keine Entscheidung von heute auf morgen gewesen, sondern durfte lange in mir reifen.“ Auch Dr. Irene Schulze-Strein (Bündnis 90/Die Grünen Samerberg) bestätigte, dass ein Vereinen der Meinungen viel wichtiger sei als jegliches Fraktionsdenken. dei

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