Flintsbach – Die Gemeinde Flintsbach hat das Haushaltsjahr 2025 mit einem Gesamtvolumen von rund 11,16 Millionen Euro abgeschlossen. Damit blieb das Rechnungsergebnis um gut vier Prozent unter dem im Haushaltsplan veranschlagten Ansatz von etwa 11,63 Millionen Euro.
Der Verwaltungshaushalt, in dem die laufenden Einnahmen und Ausgaben verbucht werden, entwickelte sich besser als erwartet. Er schloss mit rund 8,66 Millionen Euro ab und lag damit um gut acht Prozent über dem ursprünglichen Ansatz.
Der Vermögenshaushalt, der insbesondere Investitionen umfasst, erreichte ein Volumen von etwa 2,49 Millionen Euro und blieb damit um gut 31 Prozent unter dem Planansatz. Insgesamt ergibt sich daraus ein solides Jahresergebnis mit spürbaren Verschiebungen zwischen laufendem Betrieb und Investitionstätigkeit.
Deutlich höher als vorgesehen fiel die Zuführung vom Verwaltungs- an den Vermögenshaushalt aus. Statt der eingeplanten rund 22.000 Euro konnten zum Jahresabschluss etwa gut eine Million Euro übertragen werden. Damit wurde die gesetzlich vorgeschriebene Mindestzuführung, die mindestens der ordentlichen Kredittilgung entsprechen muss, klar übertroffen. Die Tilgungsleistungen beliefen sich im Jahr 2025 auf rund 130.000 Euro.
Auch die Rücklagen entwickelten sich positiv. Der Allgemeinen Rücklage wurden rund 360.000 Euro zugeführt. Zum Jahresende lag ihr Stand bei etwa 1,23 Millionen Euro. Die Gemeinde stärkt damit ihre finanzielle Reserve und schafft sich zusätzlichen Handlungsspielraum für künftige Projekte.
Im Laufe des Haushaltsjahres nahm die Gemeinde für den Grunderwerb einen Kredit in Höhe von einer Million Euro auf. Trotz dieser Neuaufnahme blieb die Gesamtverschuldung auf einem vergleichsweise moderaten Niveau; zum 31. Dezember 2025 belief sie sich auf rund 1,7 Millionen Euro. Parallel dazu wurden die planmäßigen Tilgungen geleistet.
Die Kassenlage war während des gesamten Jahres geordnet. Kassenkredite zur Sicherung der Liquidität mussten nicht in Anspruch genommen werden. Insgesamt dokumentiert die Jahresrechnung 2025 eine stabile Haushaltsführung mit überplanmäßigen Einnahmen im Verwaltungshaushalt, einer deutlich erhöhten Zuführung zum Vermögenshaushalt und einer gestiegenen Rücklage bei kontrollierter Verschuldung. re