Bad Endorf/Hirnsberg – Es ist etwas ganz Besonderes – so viel steht fest! Wenn man Autor und Regisseur Uwe Drahtschmidt zuhört, wenn er über sein erstes eigenes Bühnenwerk spricht, dann leuchten seine Augen. Eigentlich ist er ja Finanzmanager. Doch 2017, so sagt er, sei er zum Hirnsberger Theater gekommen, wie die Jungfrau zum Kinde. Erst als Souffleur, später als Regisseur und seit heuer auch noch als Autor. Sein Team steht fest hinter ihm und versucht jedes noch so kleine Detail, an das nur Uwe Drahtschmidt denkt, mit dem gleichen Herzblut umzusetzen, wie er. Besonders stolz ist Uwe Drahtschmidt, dass heuer auch zwei seiner drei Kinder beim bereits ausverkauften Stück mitwirken. Für ihn besonders wichtig sei das Zusammenspiel der einzelnen Charaktere. Jeder hat seine eigene Geschichte und gemeinsam tragen sie zum großen Ganzen bei. Auch die Musik darf bei ihm nicht zu kurz kommen. Eigens für dieses Stück konnte das Hirnsberger Theater heuer das Ensemble „Endton“ gewinnen, wegen dem alleine es schon wert sei, das Theater zu besuchen, so Uwe Drahtschmidt.
Das Stück ist angesiedelt in Hirnsberg und spielt während der napoleonischen Revolutionskriege. Auf einzigartige Weise vereinen sich große Politik, Volkskultur und Humor zu einer vielschichtigen Erzählung über Krieg, Macht, Ohnmacht, Hoffnung und Widerstand.
Uwe Drahtschmidt hat das Stück mittlerweile zu Papier gebracht und ein Drehbuch geschrieben. Sein größter Traum sei es, andere Theaterkollegen so zu begeistern, dass auch sie sein Stück auf ihren Bühnen aufführen wollen. Ob ihm das gelingt, sehen wir bei der Premiere am Freitag, 6. März, im Trachtenheim in Letten, wenn es wieder heißt: „Vorhang auf beim Theater in Hirnsberg“. dei