Neubeuern – In Celle in Niedersachsen im Februar 1946 geboren, wurde Oberbayern, und hier Neubeuern, zum neuen Lebensmittelpunkt der verstorbenen Gunda Mörtl. Eine kaufmännische Ausbildung und Anstellung waren die Grundlage für ihre spätere Lebensaufgabe in Hilfe und Betreuung kranker, hilfsbedürftiger Mitbürger. Eine Aufgabe, der sie mit Hingabe und Einsatz nachkam. Die Mitarbeit im Jugendhilfswerk stand am Ende ihres beruflichen Werdeganges.
Der gemeinsame Lebensweg mit ihrem Mann begann bei einem Kennenlernen während der Olympischen Spiele in München. Ihren familiären Mittelpunkt fanden Sie dann 1978 in Neubeuern. Die Familie vergrößerte sich um zwei Söhne und später um vier Enkelkinder. Die Arbeit im Garten, Wanderungen in der näheren Umgebung, aber auch sportliche Aktivitäten beim Skifahren waren Abwechslung und Ausgleich für die bestimmende Arbeit.
Krankheitsbedingt waren die zurückliegenden Lebensjahre von Einschränkungen gezeichnet.
Begleitet von ihrer Familie starb Gunda Mörtl im Krankenhaus. Pfarrer Christoph Rudolph verwies auf die hilfsbereite Lebensweise der Verstorbenen. Die Fahne der Frauengemeinschaft, Weggefährten und die umgebende Nachbarschaft gaben ihr das letzte Geleit. swt