Stephanskirchen – Nachdem Anfang des Jahres 2026 bekannt wurde, dass Petra Hofmann (Unabhängige Fraktion) und Christian Helget (FW) ihr Mandat als Gemeinderäte in Stephanskirchen niederlegen, stellte Bürgermeister Karl Mair (Parteifreie Bürger) die Nachrücker für das Gremium vor. Obwohl die Kommunalwahl am 8. März 2026 über die Bühne geht und sich dann alle Gemeinderäte landauf, landab neu konstituieren werden, mussten die leeren Plätze in Stephanskirchen besetzt werden.
Personelle Änderungen
in den Ausschüssen
Für die nächsten Wochen und bis zur Vereidigung der neuen Gemeinderäte nach der Kommunalwahl rücken Sebastian Scheuerer für die Freien Wähler und Hans Kink für die CSU nach. Hofmann kandidierte bei der Wahl 2020 für die CSU, trat aber noch im selben Jahr mit Ratskollegin Petra Schnell aus der Partei aus und gemeinsam bildeten sie die Unabhängige Fraktion. Bei der jüngsten Sitzung wurden Scheuerer und Kink vereidigt.
Da mit Hofmanns Ausscheiden die Unabhängige Fraktion nach geltendem Recht nicht fortbestehen darf und der Wahlvorschlag für ihren Nachfolger aus den Reihen der CSU bestimmt wird, ändert sich auch die Verteilung der Sitze in den Ausschüssen. Im Haupt- und Finanzausschuss ändert sich nichts, lediglich die Vertreter: Sollte Petra Schnell (fraktionslos) in einer der letzten Sitzungen dieser Legislaturperiode ausfallen, wird sie durch Günther Juraschek (CSU) vertreten. Da dieser zuvor Vertreter von Georg Dörfler (CSU) war, übernimmt nun Fraktionskollegin Jacqueline Aßlicher diese Aufgabe.
Im Bau- und Planungsausschuss entfällt ein weiterer Sitz auf die CSU, den Hans Kink einnehmen wird. Vertreten wird er von Georg Dörfler. Im Umwelt- und Verkehrsausschuss ersetzt Hans Kink aufgrund der Umverteilung der Sitze Petra Schnell, sein Vertreter ist Thomas Hoffmann (CSU).
Auf ein Losverfahren
wird verzichtet
Über die Neubesetzung im Rechnungsprüfungsausschuss müsste aufgrund des geänderten Stärkeverhältnisses innerhalb des Gemeinderates theoretisch das Los entscheiden. Wie Mair aber mitteilte, hätten die Fraktionen der Parteifreien Bürger und SPD jedoch darauf verzichtet. Somit bleibt Florian Beck (Bayernpartei) bis zum Ende der noch laufenden Wahlperiode im Rechnungsprüfungsausschuss.
Petra Hofmann und Christian Helget hatten im Dezember 2025 und Januar 2026 ihren Rücktritt aus „persönlichen und gesundheitlichen sowie zeitlichen Gründen“ erklärt.