Oberaudorf – Großen Zuspruch erhielt ein Informationsstand zur Betrugsprävention in den Räumen der Raiffeisenbank Oberaudorf.
Als Sicherheitsbeauftragter für Senioren im Auftrag des Polizeipräsidium Oberbayern-Süd informierte Josef Gasteiger interessierte Bürgerinnen und Bürger über aktuelle Betrugsformen mit Schwerpunkt auf Bank- und Callcenterkriminalität.
Im Mittelpunkt standen insbesondere Callcenter-Betrug, falsche Bankmitarbeiter am Telefon, Anlagebetrug sowie der Missbrauch von Scheck- und Debitkarten. Anhand praxisnaher Beispiele wurde erläutert, wie professionell und überzeugend Täter heutzutage vorgehen und mit welchen psychologischen Tricks sie ihre Opfer unter Druck setzen.
Viele Besucher nutzten die Gelegenheit, konkrete Fragen zu stellen und eigene Erfahrungen zu schildern. Dabei zeigte sich, dass die Unsicherheit bei digitalen Zahlungsmethoden und Online-Banking nach wie vor groß ist. Ziel des Informationsstandes war es daher, nicht nur über Gefahren aufzuklären, sondern auch einfache und wirksame Schutzmaßnahmen aufzuzeigen.
„Auflegen, prüfen, Rücksprache halten – und niemals unter Zeitdruck handeln“, lautete eine der zentralen Empfehlungen des Präventionsberaters. Besonders wichtig sei es, sensible Daten wie PIN-Nummern oder TAN-Codes niemals telefonisch weiterzugeben und bei ungewöhnlichen Bankvorgängen sofort Kontakt mit dem eigenen Kreditinstitut aufzunehmen.
Gasteigers Fazit: Präventionsarbeit bleibe ein entscheidender Baustein, um insbesondere Seniorinnen und Senioren vor finanziellen Schäden zu bewahren. re