Frasdorf – Mit zwei Gegenstimmen stimmte der Frasdorfer Gemeinderat jetzt für einen Zuschuss in Höhe von 12.000 Euro für den Montessori-Kindergarten. Bürgermeister Daniel Mair (CSU) hatte im Vorfeld den Antrag des Montessori-Fördervereins Frasdorf für das Jahr 2026 vorgestellt. Darin bat dieser um einen Zuschuss in Höhe von 40.781 Euro, die Betriebskostenförderung macht dabei 12.000 Euro aus. Derzeit werden dort zehn Frasdorfer Kinder betreut. Dazu kommen noch 11.000 Euro für Fortbildungskosten und eine Defizitübernahme von 17.781 Euro. Mair erläuterte weiter, dass das durchschnittliche Defizit je Kind und Jahr des Montessori-Kindergartens im Zeitraum 2020 bis 2025 bei 3.521,76 Euro lag. Das vergleichbare Defizit des Hauses für Kinder Frasdorf hingegen habe bei 492,72 Euro je Kind und Jahr gelegen. In den Defizitverträgen sei vereinbart worden, dass ein Personalschlüssel unter 9,0 zur Förderkürzung führe. Außerdem sei in den Defizitverträgen festgeschrieben, dass die jährlichen Defizite je Kind bei 1.200 Euro liegen. Aus den Reihen des Gemeinderates war zu vernehmen, dass alle Kindergärten der Gemeinde Frasdorf in Bezug auf das Defizit je Kind gleichbehandelt werden sollten. Mair erwiderte, dass kleine Einrichtungen grundsätzlich ein höheres Defizit zu tragen hätten. Dem abschließenden Beschlussvorschlag, einen Zuschuss in Höhe von 12.000 Euro für das Haushaltsjahr 2026 einzustellen und zu gewähren, folgte die große Mehrheit des Gemeinderats. Mit 14:2 gab das Gremium grünes Licht. elk