Rohrdorf/Burghausen – Das dritte Jahrestreffen des „H2-Reallabor Burghausen – ChemDelta Bavaria“ fand dieser Tage in Burghausen statt. Das Forschungsprojekt hat sich in sieben Arbeitspaketen die Transformation der chemischen Industrie hin zu einer nachhaltigen wasserstoffbasierten Chemie zum Ziel gesetzt. Das Rohrdorfer Net Zero Emission-Team ist Projektleiter von Arbeitspaket 6 „CO2-Direktelektrolyse zu grünem Ethylen“.
Bei dem Treffen am Mittwoch, 4. März, präsentierten Vertreter der 35 Forschungspartner aus Industrie und Wissenschaft die Ergebnisse ihrer Arbeit. Alexander Beck, Chemieingenieur im Rohrdorfer Net Zero Emission-Team, erläuterte den aktuellen Stand von Arbeitspaket 6.
In diesem zeigt Rohrdorfer zusammen mit seinen Partnern, wie Kohlenstoffdioxid (CO2) aus Zementabgasen genutzt werden kann, um grünes Ethylen herzustellen.
Ethylen ist ein gefragtes und äußerst vielseitiges Produkt. Es ist das Ausgangsmaterial vieler Stoffe wie Polymere, Kerosin, Harze, Silikone oder Textilien. Durch ein innovatives CO2-Direktelektrolyseverfahren, das von Rohrdorfer zusammen mit den Projektpartnern entwickelt wurde, kann Ethylen aus den nicht vermeidbaren CO2-Emissionen des Zementwerks gewonnen werden. re