Schonstett – Eine überaus große Trauergemeinde nahm Abschied von Andreas Binsteiner, der im Alter von 85 Jahren nach längerer Krankheit verstorben ist.
Geboren wurde Andreas Binsteiner am 1939 in Mauerkirchen. Im Alter von sieben Jahren zog er zusammen mit seinen Eltern und mit seiner Schwester Katharina nach Schonstett, wo er die Volksschule besuchte. Er erlernte das Schreinerhandwerk und legte bereits mit 23 Jahren die Meisterprüfung ab. Bis 1973 arbeitete er in der Schreinerwerkstatt, wechselte aber anschließend zur Firma Sigenia, wo er bis zu seinem Ruhestand im Außendienst tätig war. 1963 heiratete Andreas Binsteiner seine Frau Maria. 1967 wurde Sohn Andreas geboren.
Aber der „Binstoana Anderl“ hatte ein Hobby, eines, für das ihm die Gemeinde Schonstett nicht genug danken kann. Der Verstorbene war als Ehrenamtlicher immer zur Stelle, ganz besonders im SV Schonstett und viele Jahre als Kirchenpfleger. Im Sportverein war er in den frühen Jahren Vorsitzender und hat die Geschicke des Vereins maßgeblich beeinflusst. Auch später half er bei allen Aktivitäten des Sportvereins tatkräftig mit. Bei den großen Festen der Gemeinde war er immer mit Rat und Tat zur Stelle.
Als gläubiger Christ hat er für neun Jahre das Amt des Kirchenpflegers übernommen. So hat er die Renovierung der Kirche und des Pfarrhauses aktiv begleitet und in unzähligen Stunden selbst Hand angelegt. Dass die neue Orgel in der Pfarrkirche so rasch finanziert werden konnte, ist auch seinem unermüdlichem Einsatz für Spendensammlungen zu verdanken. Eine besondere Freude waren für den Verstorbenen seine beiden Enkelkinder Julia und Lucas. In den vergangenen Jahren konnte er noch die diamantene Hochzeit und seine 85. Geburtstag feiern und strahlte Zufriedenheit und dankbare Lebensfreude aus. Zuletzt konnte er sich noch über die Geburt von Urenkel Marinus freuen. Unter Begleitung von Pfarrer Tobias Prinzhorn, Gemeindereferentin Agnes Altermann und den Fahnenabordnungen von Feuerwehr und SV Schonstett wurde seine Urne im Familiengrab beigesetzt.str