Bewegender Abschied im Kino

von Redaktion

Film blickt auf die Ära von Bürgermeister Michael Kölbl zurück – Gut besuchte Vorführung im Kino Utopia

Wasserburg – Unter dem Titel „Das Gespräch“ wurde jetzt im Kino Utopia ein Film über Michael Kölbl vorgestellt. Entstanden ist eine unterhaltsame Filmchronik über seine Karriere, seine Erfolge und auch seine Niederlagen im Amt des Bürgermeisters.

24 Jahre in der
Verantwortung

Nach 24 Jahren im Amt des Bürgermeisters geht Anfang Mai eine prägende Ära in der Wasserburger Kommunalpolitik zu Ende. Über zwei Jahrzehnte hat Michael Kölbl die Entwicklung seiner Stadt begleitet, gestaltet und Verantwortung übernommen.

Es gibt sehr viele Interviews mit ihm, eine Filmretrospektive bislang jedoch noch nicht. Diese Lücke haben jetzt der Wasserburger Komponist, Pianist und Filmemacher Peter Ludwig und die Schülerin Ada Avenarius geschlossen.

Im Film blickt Michael Kölbl auf über vier Jahrzehnte in der Kommunalpolitik zurück, zuerst als sehr junger Stadtrat und dann als Bürgermeister in den vergangenen 24 Jahren. Er spricht darin ganz offen und humorvoll über die Herausforderungen in seinem Amt und den damit verbundenen persönlichen Erinnerungen. Befragt wurde Kölbl von der 18-jährigen Ada Avenarius. Peter Ludwig filmte das gesamte Interview als Chronist und führte zudem Regie.

Die Zuschauer im sehr gut besuchten Kino Utopia jedenfalls waren begeistert. Denn das Interview zeigt nicht nur die Amtsperson, sondern auch den Menschen Michael Kölbl.

Spontanes Gespräch
statt Manuskript

Am Ende des Films standen Kölbl, Ludwig und Avenarius für Fragen zur Verfügung. Von großem Interesse war unter anderem die Frage, ob es einen Fragenkatalog gab. Kölbl und Avenarius bestätigten, dass das angelegte Manuskript recht schnell beiseitegelegt wurde.

So entstand aus der Planung Spontanität und damit eine Leichtigkeit, die das Zuschauen und Zuhören zum Vergnügen machte. Ursprünglich waren nur 20 Minuten geplant. Entstanden ist schließlich eine ganze Stunde, was alle Kinobesucher begeisterte und keinen Platz für Langeweile ließ.

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