Schechen – Der Fischbestand im Rottbach bei Schechen ist seit einigen Jahren vernachlässigt worden. Ein neuer Vorstand der zuständigen Fischereigenossenschaft will nun gegensteuern. Das ist geplant.
Hungrige Otter, Bauten, die Zugfische am Weiterschwimmen hindern, und kaum natürliche Fortpflanzung – Probleme, mit denen viele Bäche in Bayern zu kämpfen haben. Der Rottbach in Schechen bildet da keine Ausnahme. Die Fischereigenossenschaft „Unterer Rottbach“, die sich um den Fischbestand am Rottbach kümmert, hat einen neuen Vorstand gewählt. Philipp Krause als Vorsitzender und Wolfgang Hörfurter als sein Stellvertreter wollen frischen Wind in den Verein bringen. So sollen die Fischer künftig zuverlässig informiert werden, sobald neue Fische in den Bach eingesetzt werden. Zudem ist geplant, verstärkt gegen Schwarzfischer vorzugehen und die Kontrollen zu intensivieren. Die Fischereigenossenschaft erhofft sich dadurch, den Verkauf von Fischerei-Erlaubnisscheinen am Rottbach wieder anzukurbeln – und damit mehr finanziellen Spielraum für den langfristigen Erhalt natürlicher Fischpopulationen zu gewinnen.