Diskussion über zeitgemäßen Umgang mit dem Jahrtag des Vereins

von Redaktion

Jahresversammlung des Krieger- und Soldatenvereins Eggstätt – Bedauern über geringe Teilnahme aus der Bevölkerung

Eggstätt – Zur alljährlichen Jahresversammlung begrüßte Vorsitzender Hans Schartner als Vertreter der Gemeinde Bürgermeister Christoph Kraus sowie Gemeinderatsmitglied Kajetan Huber. Zum Totengedenken an die verstorbenen Mitglieder erhoben sich die anwesenden Vereinsmitglieder von ihren Plätzen. Gedacht wurde an den letzten Kriegsteilnehmer der Gemeinde Eggstätt August Prögler sowie Josef Reichl, der durch einen tragischen Unfall ums Leben kam. Erinnert wurde auch an Florian Bortenlänger aus Hemhof/Stephanskirchen, der dort 21 Jahre den Verein geleitet hatte.

Schwerpunkte im Jahr 2025 waren Treffen der Vorstandsmitglieder sowie besuchte Veranstaltungen. Neben der Teilnahme an den Jahrtagen der Nachbarvereine Pittenhart und Hemhof/Stephanskirchen waren weitere Höhepunkte die Feierlichkeit zum 1100-jährigen Bestehen der Gemeinde Eggstätt, das Gründungsfest der Krieger- und Soldatenkameradschaft Gollenshausen sowie die jährlich Ende August stattfindende Gedenkfeier auf der Kampenwand.

Hans Schartner äußerte Bedauern, dass bei dem alljährlichen Jahrtag des Vereins die Beteiligung der Gemeindemitglieder sehr gering ist. Vor allem durch das aktuelle Weltgeschehen mit Krieg und Vernichtung von Menschenleben sollte unbedingt die Erinnerung an unsere gefallenen Soldaten wachgehalten werden.

Die Kassenprüfer Siegfried Hundhammer und Rudi Gmeiner attestierten anschließend eine einwandfreie Kassenführung. Auf Vorschlag der Kassenprüfer wurde die gesamte Vorstandschaft einstimmig entlastet.

Unter dem Tagesordnungspunkt „Ehrungen“ wurde für 50-jährige Mitgliedschaft an folgende anwesende Mitglieder eine Urkunde überreicht: Georg Estner, Christian Glas, Georg Hundhammer, Siegfried Hundhammer. Nicht anwesend waren Josef Enzinger und Andreas Fanger.

Zum Ende der Versammlung wurde nochmal darüber diskutiert, wie der Jahrtag sowohl zeitlich als auch vom Ablauf her dem aktuellen Zeitgeschehen angepasst werden könnte.

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