Waldeigentümer und Jäger sorgen für einen gesunden Wald

von Redaktion

Versammlung der Jagdgenossenschaft Vogtareuth – Vorsitzender Johann Bader einstimmig im Amt bestätigt

Vogtareuth – Ein zukunftsfähiger Wald kann nur entstehen, wenn Waldeigentümer und Jäger gemeinsam daran arbeiten. Die Waldeigentümer sorgen für ausreichende Pflege und zielgerichtete Auswahl der Baumarten bei Neupflanzungen. Die Jäger achten auf einen angemessenen Wildbestand, sodass Naturverjüngung möglich ist und junge Bäume nicht verbissen werden.

In diesem Sinn lief die Jahresversammlung der Jagdgenossenschaft Vogtareuth wie immer harmonisch ab. Die letzte Begutachtung der Reviere hatte ergeben, dass in drei von vier Revieren der Zustand hinsichtlich des Verbisses durch Rehe „tragbar“ war, in einem Revier „günstig“. Angestrebt wird, dass in allen Revieren ein „günstig“ erreicht wird. Entsprechend wurden im letzten Jahr die Ziele für den Abschuss angepasst. Diese Ziele wurden in allen Revieren erreicht und teilweise sogar übertroffen. Dafür wurde den Jägern für ihre nicht einfache Arbeit Dank ausgesprochen.

Die Jagdgenossenschaft steht finanziell gut da, so- dass geringfügig mehr ausgegeben werden konnte, als an Jagdpacht eingenommen wurde. Der Jagdschilling – die Pacht der Jäger an die Waldbesitzer für das Recht zu jagen – bleibt unverändert und wird nach Beantragung ausgezahlt.

Turnusgemäß standen Neuwahlen an. Im Amt als Vorsitzender wurde Johann Bader bestätigt. Vom Beisitzer zum stellvertretenden Vorsitzenden wechselte Georg Hofstetter. Stephan Lechner und Hans Wagner sind unverändert Kassier beziehungsweise Schriftführer.

Christian Sievi wechselte vom Stellvertreter zum Beisitzer. Neu im Vorstand als Beisitzer ist Peter Schmöller. Martin Grünhofer schied auf eigenen Wunsch als Beisitzer aus. Für seine langjährige und immer aktive Tätigkeit wurde er mit Dankesworten und langem Beifall bedacht. Alle Wahlen erfolgten einstimmig mit maximal einer Enthaltung.

Wie immer fördert die Jagdgenossenschaft waldbauliche und soziale Anliegen: Die Kontrolle der Wiesen durch die Jäger mit Drohnen vor dem Mähen rettet Rehkitze vor dem Tod. Dies wird mit einem Kostenzuschuss von 500 Euro honoriert. Für Vielfalt am Waldrand werden Setzlinge für Wildäpfel und Wildbirnen beschafft.

Die Landfrauen in Vogtareuth, der örtliche Bauernverband und die Dorfhelferinnen erhalten Zuschüsse auf Abruf. Geplant in ein bezuschusster Ausflug zu einem Sägewerk.

Artikel 1 von 11