Festlicher Gausonntag des Schützengaues Chiemgau-Prien in Frasdorf

von Redaktion

Böllerschützen, Bayernhymne, Blasmusik – Da dürfen Kirchen- und Festzug nicht fehlen

Frasdorf/Chiemgau – Ein besonderer Festtag für den Schützengau Chiemgau-Prien war der heurige Gausonntag in der Gemeinde Frasdorf, nachdem vor einigen Wochen bei den Thomasschützen Frasdorf 1892 unter der Schirmherrschaft von Bürgermeister Daniel Mair das inzwischen 68. Luftgewehr-Gauschießen stattgefunden hatte.

Rund 300 Schützinnen und Schützen mit 25 Fahnenabordnungen der Chiemgauer Schützenvereine und der Frasdorfer Ortsvereine machten sich nach einer von Christian Glas erfolgten Aufstellungsordnung mit der Musikkapelle Wildenwart vom Rathaus zur Kirche „Sankt Margaretha“ auf den Weg.

Pfarrer Hermann Overmeyer vom Pfarrverband Oberes Priental erfreute sich ob der voll besetzten Pfarrkirche und des farbenfrohen Bildes, das die Schützentrachten ergaben.

Nach dem Gottesdienst mit Orgel- und Blasmusik fand sich die Schützengemeinschaft am Kriegerdenkmal zum Totengedenken ein. Dabei sprach der neugewählte Gauschützenmeister Uwe Kueres Worte der Erinnerung und Mahnung, Gau-Ehrenschützenmeister Bernhard Brehmer und Zweiter Gauschützenmeister Florian Wunderle legten einen Kranz nieder. Mit der Bayernhymne wurde das Gedenken beendet und es setzte sich ein langer Festzug in Richtung Gasthaus Hochries in Bewegung.

Dort sorgte das Wirtspersonal für eine gute Bewirtung und die Wildenwarter Blasmusikanten unterhielten bestens über die Mittagszeit bis zur nachmittäglichen Preisverteilung (hierüber berichten wir noch gesondert).

Zum Gelingen des Schützen-Festtages trugen auch die Böllerschützen unter dem Kommando von Sebastian Hering bei, sie begleiteten lautstark den Kirchen- und Festzug. Die Böllergruppe bestand aus Mitgliedern der Schützenvereine aus Prien, Rohrdorf, Rimsting, Breitbrunn, Bad Endorf und Eggstätt. hö

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