Schützengesellschaft Törwang: Maurer zum dritten Mal Schützenkönig

von Redaktion

End- und Königsschießen im Gasthof Zur Post in Törwang – Katharina Heimerl erzielt den besten Jahresteiler

Samerberg – Einen würdigen und geselligen Abschluss der Schützensaison feierte die Schützengesellschaft Törwang bei der Preisverteilung des End- und Königsschießens im Gasthof Zur Post in Törwang. Der Saal war voll besetzt, als Schützenmeister Florian Staber die zahlreichen anwesenden Schützinnen und Schützen sowie Ehrenmitglied Georg Stuffer begrüßte. Unter den Gästen war auch Ehrenschützenmeister Franz Mertin, der dem Abend beiwohnte und nach wie vor aktiver Schütze ist.

Im Mittelpunkt der Feier stand die Bekanntgabe des neuen Schützenkönigs. Michael Maurer errang die Königswürde und wurde damit bereits zum dritten Mal Schützenkönig der Schützengesellschaft Törwang. Zuvor durfte der amtierende Schützenkönig Eliah Auer noch einmal die Schützenkette anlegen, ehe er sie an seinen Nachfolger weitergab. Zum Ende seiner Regentschaft wurde ihm als Anerkennung eine Schützenkönigsscheibe überreicht. In Abwesenheit wurde Stefan Spöck zum Wurstkönig gekürt. Den dritten Platz und damit den Titel des Brezenkönigs sicherte sich Franz Huber.

Die Beteiligung an den Schießabenden konnte sich auch in dieser Saison sehen lassen. Insgesamt nahmen 77 Schützen an den Wettbewerben teil. Beim End- und Königsschießen waren 61 Teilnehmer am Start, darunter 16 Kinder am Lichtgewehr sowie 13 Schützen in der Jugendklasse. Damit zeigte sich erneut die starke Einbindung aller Altersgruppen im Vereinsleben.

Auch bei den einzelnen Scheiben gab es mehrere Gewinner. Die Königsscheibe sicherte sich Wolfgang Moser. Die Jugendscheibe gewann Josef Wimmer junior. Die Jubiläumsscheibe ging an Rudi Hrubesch, die Lichtgewehrscheibe an Eva Hieber.

Für die besten Jahresleistungen wurden ebenfalls Auszeichnungen vergeben. Katharina Heimerl erzielte mit einem 9,5-Teiler den besten Jahresteiler. Das beste Jahresringergebnis mit 98 Ringen erreichte Georg Wagner. Mit der Preisverteilung fand eine insgesamt erfolgreiche, wenn auch holprige Saison ihren feierlichen Abschluss. Nach wie vor wurde an provisorisch aufgebauten Ständen geschossen, zudem fand keine Bewirtung im Vereinslokal statt. Umso größer ist bei allen Mitgliedern die Hoffnung auf eine baldige gute Lösung rund um den Badwirt, damit den Schützen aus Törwang und Roßholzen wieder eine gute Möglichkeit gegeben wird, ihre Leidenschaft für den Schießsport und das Vereinsleben in gewohnter Weise auszuleben.

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