Samerberg – Vom Bauwagen bis zum Dönerstand, vom Radweg bis zum Fußballtor – die Jugend Samerbergs brachte vielseitige Wünsche ein. Der Abend im Törwanger Feuerwehrhaus zeigte: Der Rahmen stimmt, die Ergebnisse sind vielversprechend.
Bürgermeister Georg Huber, Jugendbeauftragter Christian Bauer und Stephanie Meier von der Kommunalen Jugendarbeit des Landkreises führten durch den Abend. Auch die neue Bürgermeisterin Susanne Kunz nahm teil. Der Austausch zwischen jungen Leuten und Gemeindevertretern ermöglichte konstruktive Gespräche – am Ende gab es jede Menge Aufgaben für Gemeinderäte und die neue Rathauschefin. Vorgeschaltet war eine Online-Umfrage unter rund 160 Jugendlichen zwischen 12 und 17 Jahren, um deren Meinungen und Bedürfnisse abzufragen. Die Umfrageergebnisse der 78 Teilnehmer waren nicht überraschend: Die Jugend wünscht sich Gemeinschaft, Sport und gute Erreichbarkeit. Fast drei Viertel der Beteiligten sind Vereinsmitglieder. Beliebt sind Fußball, Skifahren, Eishockey sowie Musik und Theater. Bevorzugte Treffpunkte sind die Schwimmbäder und Fußballplätze. Wichtige Wünsche: gute, zentrale Treffpunkte, geeignete Sportflächen (Skate-/Dirt-Park, Calisthenics), bessere Busverbindungen und sichere Radwege sowie Nahversorgung (Café, Mini-Supermarkt). Gewünschte Veranstaltungen: Dorffeste, Stadtradeln, Kulturveranstaltungen und Jugendfeste. Die jungen Leute würden auch selbst mit anpacken, hieß es. Ziel des Abends ist langfristig eine lebendige Jugendarbeit vor Ort. Kurzfristig soll die eine oder andere Idee umgesetzt werden. Die neue Bürgermeisterin und die beteiligten Gemeinderäte wollen sich einiger Themen sofort anzunehmen: darunter große Tore am Schulsportplatz, ein Netz am Basketballkorb, ein neues Buswartehäuschen in Roßholzen, ein Bauwagen oder Jugendtreff, bessere Busverbindungen, ein Beachvolleyballfeld, ein Dönerwagen, eine Landjugendgruppe und ein Rabatt für Einheimische bei der Hochriesbahn. Mit einer Brotzeit und einer Runde Kartenspielen endete die Samerberger Jugendversammlung.