Brannenburg – Das Frühjahrkonzert „Boarisch gsunga und gspuit“ des Männergesangvereins Brannenburg-Schloß in der Wendelsteinhalle bot bayerisches Liedgut, Musikstücke und Mundartanekdoten. Vorsitzender Bernhard Kreuz begrüßte die Gäste, darunter Bürgermeister Matthias Jokisch sowie Benno Rummel und Barbara Noichl vom Innkreis-Sängerbund. Er stellte die mitwirkenden Gruppen vor: die Familienmusik Schmid aus Kiefersfelden, die Feichteck-Musi vom Samerberg, die 4 jungen Hinterberger Musikanten und den Männerchor Brannenburg-Schloß mit Anekdotensprecher Sepp Kaffl.
Zum Auftakt spielten die Hinterberger Musikanten den „Erzherzog-Albrecht-Marsch“ von Karl Komzák. Stimmgewaltig grüßte der Männerchor Brannenburg-Schloß unter Leitung von Anton Fellner mit dem vierstimmigen Alpera Jodler. Begleitet von der Familienmusik Schmid sang der Chor die Volkslieder „Fangt scho`s apern o“ und „Wann`s Rotkröpfei schreit“. Die Familienmusik Schmid spielte mit Akkordeon, Harfe und Gitarre die Stoaplatt`n Polka und den Lautersee-Boarischen. Die junge Feichteck-Musi meisterte ihren ersten Auftritt und spielte mit Blechinstrumenten, Ziach und Harfe bravourös die Polkas „Ich und der Mond“ und „Weißwurst-Polka“. Die 4 jungen Hinterberger rundeten den ersten Teil mit der „Jamilka-Polka“ ab. Sepp Kaffl amüsierte mit bayerischen Geschichten .
Die 4 jungen Hinterberger eröffneten den zweiten Teil mit dem „Laridah-Marsch“ von Max Hempel. Der Männerchor Brannenburg-Schloß sang mit „Vom Zillertal aussa“ vom Jägerleben in Tirol. Die Sänger gaben die Volksweise „Hiatamadl“ rhythmisch und ausdrucksstark wieder. Die Feichteck-Musi setzte mit dem „Markus-Boarischen“ und dem „Flügelhornwalzer“ einen musikalischen Höhepunkt. Die Familienmusik Schmid interpretierte den Landler „An Beni seiner“ und spielte die „Gmoaner Polka“. Die 4 jungen Hinterberger spielten „Mondschein an der Eger“ von Ernst Mosch. Der Männerchor verabschiedete sich mit dem Lied „S`Fischerl im Grund“.