Heimatbühne Kiefersfelden feiert Jubiläum und blickt optimistisch nach vorn

von Redaktion

Vorsitzender Florian Kerschbaumer würdigt besonders aktives Jahr mit Nachwuchsprojekten, Krimi-Dinner und mehreren Stücken

Kiefersfelden – Die Mitglieder der Heimatbühne Kiefersfelden scheinen sich keine große Ruhepause zu gönnen, wenn man die Aktivitäten des vergangenen Jahres betrachtet. Der Vorsitzende des Vereins, Florian Kerschbaumer, ließ sie bei der Jahresversammlung noch einmal Revue passieren.

„Ein außergewöhnliches und lebendiges Vereinsjahr“, so der Vorsitzende eingangs, „das ohne das außergewöhnliche Engagement unserer Mitglieder nicht zu schultern gewesen wäre“. Sein Dank ging an eben diese Macher und deren Helfer, die das erst möglich gemacht hatten.

Er schaute zurück auf das 75-jährige Bestehen der Heimatbühne, ein Höhepunkt in der Vereinsgeschichte, in der 160 Theaterstücke dem dankbaren Publikum angeboten worden waren. Die freundschaftlichen Verbindungen zu anderen Bühnen und Vereinen erwähnte er lobend, Besuche und Beteiligungen bei Festen oder Jubiläen anderer Vereine standen ebenfalls auf der gut gefüllten Vereinsagenda.

Christa Rauscher lieferte in Wort und Bild den Beweis für die fruchtbare Nachwuchsarbeit im Verein. Die „Kieferer Wichtl“ begeisterten im Winter mit dem Stück „Rumpelstilzchen“. Weit über 900 Zuschauer sahen das Märchen und spendeten den jungen Laienschauspielern tosenden Beifall, sicher die Motivation für weitere schauspielerische Aktivitäten des Nachwuchses.

Auch die Jugendgruppe trat nach längerer Schaffenspause wieder in Aktion und sie präsentierte beim Jubiläumsabend den von ihnen selbst verfassten Sketch „Talahon“, eine Auseinandersetzung mit der Jugendsprache; diese löste beim Publikum viele Lacher aus.

Monika und Arnold Keiler führten erstmals Regie beim Krimi-Dinner. Die Aufführung „Seminar ohne Wiederkehr“ sorgte beim „Ochsenwirt“ in Oberaudorf für Spannung, Humor und beste Unterhaltung bei den gespannt lauschenden Zuhörern, die die Kombination aus Theater und kulinarischem Erlebnis sichtlich genossen, was bei allen Aufführungen für ein volles, ausverkauftes Haus sorgte.

Mit gleich zwei Stücken war die Heimatbühne unterwegs. Dem Einakter „Die Rosskur“ folgte im Winter das Stück „Die saure Wies’n“, was nahezu alle aktiven Mitglieder auf den Plan rief. Egal ob auf oder hinter der Bühne, der große Einsatz zeigte sich in einer stimmigen und harmonischen Spielsaison, „die Lust auf mehr macht“, wie Spielleiter Hans Peter Hagen mit Blick in die Zukunft feststellte.

Mit der schon traditionellen „Diashow“, wurden zum Ende der Versammlung Fotos von Aufführungen und Festen gezeigt und bei bester Stimmung blickte Kerschbaumer abschließend „optimistisch in die Zukunft“, wobei er sich „auf den Schwung des Jubiläumsjahres sowie die vielen aktiven und engagierten Mitglieder“ bezog. hko

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