Tauberer starten mit den ersten Preisflügen in die neue Saison

von Redaktion

Nach Winterruhe bauen Tiere ihre Muskeln wieder auf – Siegerehrungen im Regionalverband nachgeholt

Tuntenhausen – Mit dem Start in die neue Reisesaison haben die Brieftaubenzüchter aus dem Regionalverband (RV) 751 Oberbayern ihre Tiere nach der Winterruhe Schritt für Schritt auf Training und Wettflüge vorbereitet. Die nötigen Gesundheitskontrollen und Pflichtimpfungen sind erfolgt, die Zucht läuft nach Angaben der Vereinigung seit Anfang bis Mitte Februar, und gewöhnlich beginnt die Freiluftsaison Anfang März, abhängig von der Witterung.

Gerade zu Beginn ist den Züchtern zufolge Umsicht geboten, da die Tauben nach der Winterruhe ihre Muskeln erst wieder behutsam aufbauen und an das regelmäßige Training herangeführt werden müssen. Wenn das Training am Haus wieder seinen gewohnten Rhythmus gefunden hat, werden die Tauben auf die Distanz- beziehungsweise Preisflüge vorbereitet. Hierzu bringen sie die Züchter zu einem privaten Training in zehn bis 30 Kilometer Entfernung. Nach zwei gemeinsamen Regionalverbands-Vorflügen, sogenannten Trainingsflügen ab Garching bei München und Neusäß bei Augsburg, ist für Samstag, 25., und Sonntag, 26. April, bei idealer Witterung der erste Preisflug ab Ulm geplant. Laichingen-Esslingen und Karlsruhe sind anschließend die nächsten Auflassplätze des diesjährigen Reiseplans.

Insgesamt sind im Altflug zwölf Distanzen und im Jungflug fünf Distanzflüge geplant. Ab Flug Nummer 5 (Landau-Pfalz) werden alle Tauben des RV 751 Oberbayern gemeinsam an einem Auflassplatz gestartet. Landau-Pfalz, Saarlouis, Perl in Luxemburg sind hier als Auflassplätze bestimmt. Die drei Reisevereinigungen Oberland, Rosenheim und Reichenhall bilden dabei eine gemeinsame Transportgemeinschaft.

Wie üblich fand zum Start der Reisesaison Ende März im Vereinslokal Oberberger in Langenpfunzen die RV-Frühjahrsversammlung statt. Nach der Begrüßung durch Vorsitzenden Jakob Gerg konnte der Verein noch eine Siegerehrung aus dem Reisejahr 2025 durch den Zweiten Vorsitzenden Emmeran Weigl nachholen. Die Sieger wurden dabei vom Deutschen Brieftaubenverband ermittelt und standen bei der RV-Siegesfeier im vergangenen Oktober noch nicht fest. Erster Meister 2025 der Zeitschrift „Die Brieftaube“ war Jakob Gerg aus Ostermünchen, Erster RV-Meister des Verbandes 2025 Alois Rappold aus Rosenheim, Erster Verbandsjährigenmeister 2025 Sepp Huber aus Biberg und Erster Deutscher Verbandsmeister 2025 Sepp Holzmann aus Glonn.

Über einige Punkte der Tagesordnung wurde eifrig diskutiert. Besonders beklagt wurden die hohen Diesel- und Mautkosten seit 2024, die zwangsläufig die Transportkosten der Brieftaubenzüchter enorm belasten. Zum Schluss der Versammlung wünschte RV-Vorsitzender Jakob Gerg allen Züchtern ein erfolgreiches, gesundes Reisejahr und beendete die Versammlung mit einem „Gut Flug“. ws

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