Nachruf

von Redaktion

Raubling/Großholzhausen – Im Familien- und Freundeskreis wurde die Urne der im Alter von 84 Jahren verstorbenen Antonie Holzner im Gemeindefriedhof Großholzhausen beigesetzt. Dem ging ein Requiem in der Pfarrkirche voraus, das Pfarrer Martin Gehringer zelebriert und vom Kirchenchor gestaltet wurde. Antonie Holzner wurde im April 1941 geboren. Sie war das zweite Kind der Holzner-Eheleute Franz Xaver und Kreszenz. Im Alter von sieben Jahren erlitt sie einen epileptischen Anfall, dessen Nachwehen sie ihr ganzes Leben spürte. Nach der Schule war sie Hausgehilfin im Dominikanerinnenkloster in Oberaudorf. 1965 trat sie als Novizin „Schwester Rosa“ in den Orden ein. Doch mit dem strengen Reglement dort kam sie nicht zurecht. 1985 übernahm das Mutterhaus des Ordens Antonie in Bad Wörishofen als weltliche Angestellte. Dort half sie überall mit, fertigte Stickereien und hatte Freude an ihrem kleinen Blumengarten. Sie schloss Freundschaften mit den Mitbewohnern, den Kindergartenkindern in der Nachbarschaft und liebte alle Tiere. Ihre Urlaube verbrachte sie bei der Familie in Großholzhausen. Antonie Holzner war eine hilfsbereite, großzügige Frau, die in ihren Mitmenschen nur das Gute sah. 2018 zog sie krankheitsbedingt in ein Altenheim in Nußdorf und schließlich in das Pensionistenheim in Bad Aibling. Die Verstorbene hatte ihr ganzes Leben auf Gott ausgerichtet und vertraute fest auf ihn. Ihre Krankheit ertrug sie tapfer. Kurz vor ihrem 85. Geburtstag starb sie im Krankenhaus.

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