Frasdorfer Gemeinderat macht Weg frei für Rosi-Vertrag

von Redaktion

Gremium ermächtigt Gemeindeverwaltung, die neue Vereinbarung mit dem Landratsamt zu unterzeichnen

Frasdorf – Mit einer Gegenstimme sprach sich der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung dafür aus, den Vertragsentwurf zwischen dem Landkreis Rosenheim und der Gemeinde Frasdorf über die Mitfinanzierung und Mitwirkung am On-Demand-System „Rosi-Mobil“ zu unterzeichnen. Schon in seiner Februar-Sitzung hatte der Gemeinderat sich mehrheitlich dafür ausgesprochen, am On-Demand-Dienst Rosi unter der Federführung des Landratsamtes Rosenheim festzuhalten. Im Vorausgang hatte Wolfgang Inninger, Leiter des Projektzentrums Prien am Fraunhofer IML und stellvertretender Sprecher der Fraunhofer-Allianz Verkehr, Zahlen präsentiert und Optimierungsmöglichkeiten aufgezeigt. Daraufhin hatte das Frasdorfer Gremium mit 13:3 beschlossen, den vorgestellten Änderungen in Bezug auf die Aufhebung des Sektorenmodells, die Einschränkung der Bedienzeiten sowie der Preisanpassung mit neuen Buchungsmodalitäten zuzustimmen. Damals hatte es geheißen, dass ein Vertragsabschluss zum Weiterbetrieb von Rosi bis Ende April zu erwarten sei. Der nun vorliegende Vertragsentwurf entspreche der im Februar beschlossenen Vorgehensweise, erklärte Bürgermeister Daniel Mair (CSU). Aktuell werde das Projekt weiter von den Gemeinden Bad Endorf, Bernau, Breitbrunn, Eggstätt, Gstadt, Höslwang, Prien und Rimsting unterstützt. Ausgestiegen sind Samerberg und Aschau. Um den Vertrag unterzeichnen zu können, brauche die Verwaltung nun die Ermächtigung des Gemeinderates. Nach kurzer Debatte stimmten die Mitglieder des Gemeinderates mit 15:1 dafür. elk

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