Einvernehmliche Lösung für die Kampenwandbahn und die Natur finden

von Redaktion

Zur Berichterstattung über die Debatte zu den Modernisierungsplänen der Kampenwandbahn (Lokalteil):

Wir alle lieben unsere Kampenwand und die wunderschönen, nostalgischen Gondeln. Die Gemeinde Aschau hat sich in ihrer Dorfplanung für den „Sanften Tourismusweg“ entschieden. Ein luxuriöses Hoteldorf wurde entwickelt, ein großer Campingplatz steht gegenüber, der Verkehr hat – vor allem an den Wochenenden – extrem zugenommen. Der Charme unseres Dorfes besteht in seiner Bescheidenheit, unser höchstes Gut ist unsere Naturlandschaft. Diese soll nun durch eine Erweiterung der Bahn durch eine Achter-Gondel zerstört werden. Für den weiteren Ausbau muss die Trasse verbreitert werden. So hat Frau Kaniber mit einem Federstrich den so wichtigen Schutzwald einfach nach Norden korrigiert. Wir sehen in der Schweiz, in Österreich, was passiert, wenn diese Schutzwälder abgeholzt werden: Dann hat der Berg auch durch die Klimaveränderung keinen Halt mehr, es kann zu massivem Abrutschen der Hänge führen. Herr Garaventa, der erfahrendste Erbauer von Bergbahnen von der gleichnamigen Firma, hat den Vorschlag gemacht, dass man sich mit Fachleuten aus den Bereichen Bergbahn, Architekten, Ingenieuren zusammensetzen sollte, um die beste Lösung zum Erhalt der Bergbahn und der Rettung der Natur zu verknüpfen. Die Moderne und Nostalgie können gut miteinander verknüpft werden. Das wäre doch für den Betreiber, Herrn Zbil, die Gemeinde und die begeisterten Kampenwandler eine wunderbare Lösung: Man muss nur miteinander reden!

Barbara Höper

Aschau

Artikel 8 von 11