Aschau – Mit einem Präsent und einem überschwänglichen Dankeschön verabschiedete Aschaus Bürgermeister Simon Frank (ZfA) in der jüngsten Sitzung die scheidenden Gemeinderäte. Er lobte das „sehr positive Wirken“ und „die konstruktive Zusammenarbeit im Gremium: Es ging immer um die Sache.“ Es habe ihm große Freude bereitet, gemeinsam mit so vielen Machern so viele Themen anzupacken. Er dankte für den Rückhalt der Familien daheim – das sei nicht selbstverständlich. Den ausscheidenden Gemeinderäten gestand er eine Vorbildfunktion für das gesellschaftliche Engagement zu.
Frank dankte auch seinen Stellvertretern für deren Unterstützung. Abschließend ging er reihum, um sich persönlich bei allen ausscheidenden Räten zu bedanken. Tatjana Mittermayer, Michael Eder (ab 2025 Nachrücker für Marco Weiser), Gerhard Reiter und Andreas Scheck (alle ZfA) sowie Claudia Hess (ab 2024 Nachrückerin für Prof. Dr. Edda Weimann) und Wolf Neelsen (beide Grüne) engagierten sich in der vergangenen Legislaturperiode für das Wohl der Gemeinde. Simon Hoesch (FWG) und Peter Thaurer (CSU) waren über zwei Legislaturperioden im Amt. Thaurer bekannte, dass es ihm eine Ehre gewesen sei, mitwirken zu dürfen und dass vor allem die vergangenen sechs Jahre erfüllend gewesen seien. Hoesch regte mehr Werbung für das gesellschaftliche Engagement an. Bei der Kandidatensuche für den Gemeinderat habe es wenig Begeisterung gegeben; auch brauche es mehr Publikum bei den Sitzungen. Der engagierte Auftritt des Jugendbeauftragten in dieser Sitzung hätte sicher auch junges Publikum angesprochen.
Josef Hobelsberger, seit 2008 für die FWG im Gemeinderat, wird dem neuen Gremium ebenfalls nicht mehr angehören. „Spitzenreiter“ ist Georg Westenthanner (CSU), der seit 1996 im Gremium mitwirkte. Auch er bedankte sich für die Zusammenarbeit mit den Ratskollegen.
Besonders die letzten sechs Jahre bezeichnete er als „die schönsten.“ Es sei „immer eine Zusammenarbeit auf Augenhöhe“ gewesen. elk