Wenige Fragen, aber klare Themen bei Bürgerversammlung in Eggstätt

von Redaktion

Diskussionen über Schulweg, Verkehrssicherheit und Rufbus „Rosi“ – Polizei warnt zudem vor steigenden Betrugsdelikten

Eggstätt – In der jüngsten Eggstätter Bürgerversammlung beim Unterwirt beantragte Monika Hekele, den Weg von der Grundschule in Richtung Birner Leitn zu sanieren. Bürgermeister Christoph Kraus versprach, dass sich der neue Gemeinderat damit befassen werde, wie man den Weg herrichten könne. David Lakenbrink erkundigte sich nach Verkehrssicherheit und Tempo-30-Zonen im Ort. Das sei schon oft Thema im Gemeinderat gewesen, erklärte der Bürgermeister. Die Chiemseestraße sei Kreisstraße, daher müsse die Gemeinde die Untere Verkehrsbehörde einbeziehen. Jetzt werde ein Antrag beim Landratsamt eingereicht. Christian Lindner erkundigte sich nach dem Rufbus „Rosi“. Man werde mit dem Landratsamt und den teilnehmenden Gemeinden einen Vertrag unterzeichnen, erklärte Bürgermeister Kraus. Trotz massiver Kritik am Projektmanagement solle der Rufbus weiterfahren – allerdings nur, wenn die Zahlen des Rufbusses künftig stimmen. Erster Polizeihauptkommissar Jürgen Thalmeier, der Leiter der Polizeiinspektion Prien, ging auf die Einsatzzahlen in Eggstätt ein. 55 Straftaten machten Nachbarschaftsstreitigkeiten oder interfamiliäre Gewalt aus. Zudem wurden 25 Verkehrsdelikte wie Trunkenheit am Steuer oder (Wild-) Unfälle gezählt. Thalmeier warnte vor steigenden Vermögensdelikten. Dazu zählen Betrugsdelikte und Anrufe von Callcentern.

Georg Hundhammer informierte darüber, wie die Kirchenverwaltung den Friedhof schnell und unbürokratisch wieder auf Vordermann gebracht habe: ausgebaggert, neue Erde eingefüllt und Rollrasen ausgebracht – und das Ganze habe nur ein Viertel des Kostenvoranschlags der Gartenbaufirma ausgemacht. Er wolle damit darauf aufmerksam machen, wie man schon an kleiner Stelle Geld sparen kann. Der Applaus der versammelten Eggstätter war ihm und seinen Mithelfern sicher. elk

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