Frasdorf feiert 1.150 Jahre

von Redaktion

Vortragsabend beleuchtet Pfarr- und Ortsgeschichte

Frasdorf – Bis auf den letzten Platz war das Frasdorfer Pfarrheim bei einem Vortragsabend besetzt, zu dem die Pfarrgemeinde und der Heimat- und Kulturverein eingeladen hatten. Franz und Hildegard Osterhammer blickten mit ihren meisterhaften Dias und fundierten Texten weit über die 220 Jahre hinaus – von der ersten Erwähnung einer Kirche im Jahr 1135 bis zu den Renovierungen und Beschaffungen der jüngsten Zeit.

Dabei wurden auch die Filialkirche Umrathshausen, die Wallfahrtskirche St. Florian sowie die erst seit 92 Jahren bestehende Kuratiekirche von Wildenwart, die zur Pfarrei Prien gehört, miteinbezogen. Auch die beiden Kirchen der Pfarreien Aschau und Sachrang, die mit Frasdorf im Pfarrverband „Oberes Priental“ zusammengeschlossen sind, wurden in Bild und Text vorgestellt. Im Jahr 1806, drei Jahre nach der Säkularisation, wurde Frasdorf zur selbstständigen Pfarrei erhoben. Zuvor hatte es zur Pfarrei Aschau und vor 1680 zur Pfarrei Prien gehört.

Pfarrer Paul Janßen, als Leiter des Pfarrverbandes auch für Frasdorf zuständig, dankte den beiden Referenten, die er als im kirchlichen Bereich wie auch im Heimat- und Kulturverein sehr aktiv bezeichnete. Besonders interessant sei für ihn gewesen, welche Verbindungen es zum Kloster Admont in der Steiermark gegeben habe und wie es dadurch zur Verehrung des dortigen Kirchenpatrons, des heiligen Blasius, auch in Frasdorf gekommen sei. Auf der Hand liege das Frasdorfer Patrozinium St. Margaretha in Verbindung zum Augustinerchorherrenstift Baumburg, so Janßen.

Rupert Wörndl vom Heimat- und Kulturverein betonte, dass die Beleuchtung der Pfarrgeschichte gut in das Jahresprogramm 2026 passe, in dem an die erste urkundliche Erwähnung von Frasdorf im Jahr 876 erinnert werde. Man könne heuer somit auf 1.150 Jahre Frasdorf zurückblicken, was im Laufe des Jahres noch zu feiern sein werde.

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