Bis in die Nacht wurde getanzt und gefeiert.
Rosenheim – Die Rosenheimen haben die Walpurgisnacht am Donnerstagabend (30. April) auf ihre ganz eigene Art gefeiert – ohne Hexenspektakel, dafür mit Tracht, Musik und jeder Menge bayerischer Lebensfreude.
Die Rosenheimer Wirtshaus-Roas hat die Innenstadt erneut in eine große, bunte und lebendige Wirtshausbühne verwandelt, auf der sich Besucher von Lokal zu Lokal treiben lassen konnten.
Schon ab 18 Uhr füllten sich Straßen, Plätze und Gastgärten. Das milde Frühlingswetter spielte dabei perfekt mit: vielerorts waren die Außenbereiche schnell belegt. Mit Einbruch der Dunkelheit und sinkenden Temperaturen verlagerte sich das Geschehen zunehmend in die Wirtshäuser – doch die Stimmung blieb ungebrochen. Dirndl und Lederhosen prägten das Stadtbild, Musik lag überall in der Luft.
Die sechste Auflage der Wirtshaus-Roas, die seit ihrer Premiere 2018 fest im Veranstaltungskalender verankert ist, brachte heuer mehr als 25 Lokale und Musikgruppen zusammen. Besonders dicht gedrängt ging es am Ludwigsplatz zu, der sich in diesem Jahr als einer der Hotspots der Veranstaltung erwies. Ein weiterer Publikumsmagnet war die Auerbräu-Festhalle auf der Loretowiese. Dort wurde bis in die späten Abendstunden ausgelassen gefeiert. Das musikalische Spektrum reichte von klassischen Wirtshausklängen bis hin zu moderner Partymusik.
Im Künstlerhof wurde der „Tanz in den Mai“ durch die „Innviertler Trachtler“ neu belebt. Dort stand nicht nur das Zuschauen, sondern vor allem das Mitmachen im Mittelpunkt. Besucher konnten einfache Volkstänze erlernen und direkt ausprobieren. Zusätzlich zeigten die Aktiven stündlich Schuhplattler sowie Volks- und Trachtentänze – ein Programm, das durchweg gut angenommen wurde.