Lebenslange Liebe und Treue geschworen, Versprechen 50 Jahre gehalten

von Redaktion

Ursula und Sepp Schuster aus Pittenhart feiern goldene Hochzeit – Geschenk der Kinder: Das Feldkreuz der Familie neu gestaltet

Pittenhart – Auf 50 gemeinsame Jahre blicken Ursula und Sepp Schuster zurück. Dieses Glück, gemeinsam den langen Weg zu gehen, sehen die Beiden keineswegs als Selbstverständlichkeit und so feiern sie dankbar ihren Jubeltag. Bei schönstem Frühlingswetter ging es ein paar Tage nach ihrem Ehrentag für Familie, Nachbarn und Freunde zum Dankamt in die festlich geschmückte Pittenharter Pfarrkirche, wo sie sich 1976 lebenslange Liebe und Treue versprochen hatten.

Den Tag der goldenen Hochzeit begleitet Pater Martin Mayerhofer FSO, ein Neffe der Jubelbraut und Patenkind von Sepp. Vom Pittenharter Kirchenchor wurde das Dankamt musikalisch festlich untermalt und nach der kirchlichen Feier ging es für die Hochzeitsgesellschaft ins Vereinsheim der Feuerwehr, wo in geselliger Runde der Tag gefeiert wird. Wie Pater Martin erwähnte, engagierten sich Ursula und Sepp Schuster in vielen ehrenamtlichen Tätigkeiten. Sepp Schuster war über 40 Jahre im Kirchenchor und viele Jahre sehr aktiv dabei war, wenn es darum ging die Spendenkartons für „Junge Leute helfen“ zu verladen.

Ursula Schuster engagiert sich bis heute beim Ortsverband der Pittenharter Bauern, von 1976 bis 1996 war sie zweite Ortsbäuerin und anschließend bis 2006 Ortsbäuerin. Mit Rat und vor allem mit Tat wirkt sie bei allen Veranstaltungen mit und schreibt mit viel Liebe die Chronik des Ortsverbandes.

Neben allem gesellschaftlichen Engagement hat der Glaube bei den Eheleuten eine große Bedeutung. Ursula Schuster hat 2024 die marianische Gebetsgemeinschaft ins Leben gerufen und zur goldenen Hochzeit wurde das Feldkreuz der Familie Schuster in Rothbuch neugestaltet und von Pater Martin eingeweiht. Das war das Geschenk der Kinder.

Kennengelernt haben sich Ursula und Sepp 1974 auf dem Polizeiball in Seeon. Schon bei der Heimfahrt haben die Beiden gemerkt, dass sie viel Gemeinsames haben. Somit war der Grundstein für eine Freundschaft und spätere Beziehung gelegt. Gut zwei Jahre später haben sie dann geheiratet und aus Ursula Kinzner aus Allerding wurde die Schuster-Bäuerin von Rothbuch. Drei Kinder machten die Familie komplett. Inzwischen sind Schusters stolze Großeltern von vier Enkeln.

Bei der Arbeit am Hof und im Wald werden die helfenden Hände der Senioren geschätzt und gerne in Anspruch genommen, auch wenn es darum geht, dass für die Enkelkinder das „Oma Taxi“ gebraucht wird.

emk

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